Mobilität

Rikscha für mobilitätseingeschränkte Menschen

Projektleiter Benjamin Freese und Steffen Geibhardt, Fahrradbeauftragter der Stadt testen die Fahrradbox für die neue Rikscha.Foto: Stadt/Kai-Thomas Fischer
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Projektleiter Benjamin Freese und Steffen Geibhardt, Fahrradbeauftragter der Stadt testen die Fahrradbox für die neue Rikscha.

Während der Corona-Krise können auch Familien das kostenlose Angebot einer Bürgerplattform nutzen.

Düsseldorf. Düsseldorf hat seit Kurzem seine erste Quartiers-Rikscha. Dank dieses Rades können mobilitätseingeschränkte Menschen aus Wohn- und Pflegeeinrichtungen die Orte in der Stadt besuchen, die für sie nicht gut erreichbar sind. Das teilte das Presseamt nun mit.

Hauptstandort der „Flotten Lotte“ ist Wersten: Dort wurde eigens eine neue Fahrradbox am Bürgerhaus an der Werstener Dorfstraße errichtet, um der Rikscha einen sicheren und trockenen Stellplatz zu bieten. Florian Reeh, Leiter des Amtes für Verkehrsmanagement, sagt dazu: „Dieses Projekt ist ein besonders schönes Beispiel für die erfolgreiche Zusammenarbeit vieler Akteure aus allen Teilen der Stadtgesellschaft im Bereich Inklusion und Fahrradförderung. Als Amt sind wir unter anderem für den Ausbau der Fahrradinfrastruktur verantwortlich und sorgen beispielsweise für mehr Fahrradparkplätze in Düsseldorf.“

Das Rikscha-Angebot ist kostenlos und richtet sich an Menschen mit und ohne Behinderung. Bis zu zwei Personen können sich dabei von ehrenamtlichen Fahrern „kutschieren“ lassen. Ein Elektroantrieb sorgt für das entsprechende Tempo.

„Dieses Projekt ist ein schönes Beispiel für die erfolgreiche Zusammenarbeit im Bereich Inklusion und Fahrradförderung.“

Florian Reeh

Alle Rikscha-Passagiere müssen vorab in die ordnungsgemäße Nutzung eingewiesen werden, dies gilt auch für Familien. Weitere Informationen gibt der verantwortliche Projektleiter Benjamin Freese per E-Mail. Jeder, der diese Nutzungseinweisung erhalten hat, kann die Rikscha künftig über die Internetseite wirmachenmit.net buchen. Ehrenamtliche, die gerne im Sattel sitzen und die Rikscha fahren möchten, werden noch gesucht.

In Zeiten von Corona kann die inklusive Quartiers-Rikscha Wersten auch von Familien unter Einhaltung der geltenden Coronaschutz-Regeln genutzt werden. Projektleiter Benjamin Freese: „Eigentlich richtet sich unser Angebot an Menschen, die selbst keine weiten Strecken mehr zurücklegen können und gerne draußen unterwegs sind. Aufgrund der momentanen Situation haben wir uns überlegt, dass die Flotte Lotte auch eine tolle Abwechslung für Familien sein kann.“

„Es ist eine tolle Abwechslung für Familien.“
Benjamin Freese

Freese ist dankbar, dass Förderer und Sponsoren die Anschaffung der ersten Rikscha im Wert von fast 9000 Euro möglich gemacht haben: „Ohne das starke Engagement der Unterstützer wäre das Rikscha-Projekt nicht nach Düsseldorf gekommen. “Wir machen mit!“ ist ein inklusives Quartiersprojekt der „In der Gemeinde leben gGmbH – Hilfen für Menschen mit Behinderungen“ und wird von Aktion Mensch gefördert.

benjamin.freese@igl-duesseldorf.de

Wir machen mit

-kab- „Wir machen mit“ ist eine Bürgerplattform für die Menschen im Düsseldorfer Stadtteil Wersten. Das Ziel dahinter ist es, Ideen zu sammeln und Aktionen zu planen, um das Leben in Wersten noch lebenswerter zu machen und die Menschen, noch näher zusammenzubringen.

https://wirmachenmit.net/

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