Hohe Küche

Restaurant im Rheinturm öffnet im September

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Die Verantwortlichen (v.l.): Küchenchef Masanori Ito, Konzeptentwickler Nicolas Alexandre Talon und Philipp Santen, Betriebsleiter. 

DÜSSELDORF Japanische Spezialitäten kommen im Qomo auf den Tisch. Mehr als zwei Millionen Euro wurden in Küche und Einrichtung investiert.

Von Andreas Krüger

Noch ist das Restaurant im Rheinturm eine Baustelle. Handwerker schwingen den Schraubenzieher und die Lieferanten von Sesseln, Stühlen und Küchengeräten geben sich die Klinke in die Hand. Am 27. September soll die Eröffnungsparty steigen. Dann bietet das Qomo zeitgenössische japanische Fusion-Küche im höchsten Restaurant der Landeshauptstadt an. Die Aussicht vom Fernsehturm in 180 Metern Höhe sucht ihresgleichen.

Einige Zeit nach der Eröffnung im Jahre 1982 zog das Günnewig-Restaurant in das Wahrzeichen der Stadt ein. Allerdings kam die Gaststätte in die Jahre. Ein Sanierung wäre notwendig gewesen. Und die hätte jede Menge Geld gekostet. Das wollten die alten Betreiber nicht, daher schloss das Restaurant vor einiger Zeit.

Mehr als zwei Millionen Euro haben die neuen Inhaber investiert. Weg von den alten Teppichböden und in die Jahre gekommenen Möbeln. Der Bodenbelag ist ein braun-schwarzer PVC-Boden im Parkett-Dekor. An den Wänden ist eine Schaumstoffbeschichtung, die aussieht wie eine Holzvertäfelung. „Wir haben sehr strenge Brandschutzvorschriften. Deshalb ist das Verbauen von Holz nur sehr schwer möglich. Alles muss der Brandschutzklasse B 1 entsprechen“, sagt Betriebsleiter Philipp Santen.

Gäste können auch um einen großen Tisch herum sitzen

Deswegen wird auch nicht mit Gas gekocht, sondern mit Strom. Beim Bau im Turm muss des Weiteren darauf geachtet werden, dass die Lasten gleichmäßig verteilt werden, damit die Balance nicht in Schieflage gerät.

DATEN

KOSTEN Zwischen 10 und 150 Euro wird das Essen kosten.

UNTERHALTUNG Auch nach dem Essen soll man sich in dem Restaurant wohlfühlen. Dafür sorgen DJs und Live-Musik.

ARBEIT Mehr als 40 Arbeitsplätze werden geschaffen. Die Hälfte davon soll aus internationalen Mitarbeitern bestehen – aus Brasilien, der Ukraine, Griechenland, Japan und vielen anderen Ländern.

RESERVIERUNGEN Sie werden bereits angenommen unter Tel. (02 11) 8 63 20 00.

Besuchen Freunde oder eine Gruppe das Restaurant, dann sieht das Konzept vor, dass die Gäste auch um einen großen Tisch herum sitzen können. Dort werden die Speisen auf den Tellern abgestellt, so dass sich jeder bedienen kann. „Food-Sharing ist in Japan üblich“, sagt Nicolas Alexandre Talon, der verantwortlich für Konzept, Design und Inneneinrichtung ist. 144 Sitzplätze hat das Restaurant. Wer die Plätze an der Bar mit einrechnet, kommt auf 180 Gäste, die hineinpassen.

Talon war schon in vielen Restaurants in Europa und im Nahen Osten aktiv, zuletzt 15 Jahre in Dubai. Dort hat er auch die Eigentümer der Firma Qomo getroffen. Das war am 15. Juni. Und von da an kann man von einem Schnellschuss sprechen. Denn von der Entwicklung bis zur Umsetzung und Eröffnung am 27. September liegen nur gut drei Monate.

Für die Küche ist Masanori Ito verantwortlich. Er war unter anderem bereits in Sternerestaurants in London, Ibiza und Dubai tätig. In seinem Lebenslauf stehen renommierte Locations wie Sketch, The Greenhouse, Sake No Hana oder Chiringuito. Der Japaner arbeitet mit viel Liebe zum Detail an seinen Speisen, die oft ein kleines Kunstwerk darstellen. Er soll auch die vielen japanischen Bewohner Düsseldorfs in das neue Restaurant locken.

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