Zoo

Restaurant Okavango soll ein Dorf werden

WUPPERTAL Betreiber legt Pläne zur Erweiterung vor.

Von Eike Rüdebusch

Die Zoo-Gastronomie soll erweitert werden. Aus dem Okavango am Elefanten-Gehege soll ein Dorf werden – dazu wird das Hauptgebäude um kleine Hütten erweitert und das Angebot so verteilt. Das erklärte Carsten von Bauer, Geschäftsführer der Culinaria GmbH, zum fünften Geburtstag der Gastronomie.

Die Gründe liegen einerseits im Erfolg des Betriebs. Denn der sei in den vergangenen fünf Jahren zum Anlaufpunkt geworden, sagte Zoodirektor Arne Lawrenz: „Hier treffen sich die Leute.“ Um der Anziehungskraft gerecht zu werden, müsse man erweitern.

Andererseits ist die Erweiterung eben auch der Tatsache geschuldet, dass das Okavango unter schwierigen Bedingungen entstanden ist. Der Bau durfte den Steuerzahler nichts kosten. Und so wurden die Baukosten von 1,7 Millionen Euro mit sehr spitzer Feder errechnet. Die Größe aber sei an manchen Tagen – am Wochenende, gerade im Sommer – einfach nicht mehr ausreichend, wie Carsten von Bauer vom Betreiber Culinaria einräumt. Es entstehen Warteschlangen und in der Küche wird es voll.

Um den Druck herauszunehmen will die Culinaria 2020 kleine Hütten einrichten. Es sollen getrennt Buden für Pommes, Eis und Getränke entstehen. Im Okavango selbst würden dann nur die aufwendigeren Gerichte ausgegeben.

26 Mitarbeiter haben hier den Wiedereinstieg geprobt

2011 war die Erkenntnis gereift, dass sich in modernen Zoos die Gastronomie nicht am Eingang, sondern mitten im Zoo befindet. Culinaria hatte sich auf die Ausschreibung beworben und holte von vorn herein Proviel mit im Boot– die Werkstatt gliedert Menschen mit psychischem Handicap ins Berufsleben ein. 26 Proviel-Mitarbeiter haben sich seit 2014 im Okavango erprobt, für einige war es eine erste Station auf dem Weg zum Wunsch-Arbeitsplatz. Neun Mitarbeiter mit psychischen Erkrankungen arbeiten derzeit in Begleitung einer Fachkraft und einer unterstützenden Servicekraft in der Küche, Haustechnik und im Service vom Okavango.

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