Blaulicht

25-Jähriger stirbt an der Wuppertalsperre

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Unter anderem mit dem Rettungsboot „Lüdia“ suchten Feuerwehr und Polizei auf der Wuppertalsperre nach dem Vermissten.

REMSCHEID Rettungsboote und ein Hubschrauber suchten nach dem als vermisst gemeldeten Schwimmer.

Von Tristan Krämer

Im Bereich des Freizeitparks Kräwinkler Brücke in Remscheid ist am Montagnachmittag ein 25 Jahre alter Remscheider leblos aus der Wuppertalsperre geborgen worden. Er verstarb noch an der Einsatzstelle. Wie die Polizei berichtet, waren die Rettungskräfte gegen 15.30 Uhr darüber informiert worden, dass eine Person im Wasser vermisst wird. Daraufhin rückte die Feuerwehr Remscheid aus, um ihren Radevormwalder Kollegen und der Polizei Amtshilfe zu leisten und bei der Suche nach dem Vermissten zu helfen. 

Hintergründe des Unglücks sind noch unklar

Neben dem Böschungsbereich wurde auch die Wuppertalsperre selbst nach dem Vermissten abgesucht. Die Feuerwehr Remscheid, die mit insgesamt 26 Mann der Berufsfeuerwehr sowie Kräften der Freiwilligen Feuerwehren Lüdorf und Bergisch Born im Einsatz war, ließ unter anderem das Rettungsboot „Lüdia“ zu Wasser. Das Boot ist ganz in der Nähe der „Kräwi“, im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Lüdorf untergebracht. Auch die DLRG, die an der Talsperre eine Wach- und Schulungsstation hat, beteiligte sich mit einem Boot an der Suche. 

Die Einsatzkräfte suchen auch mit Rettungsbooten nach der vermissten Person.

Gefunden wurde der leblose Körper des jungen Mannes schließlich von der Besatzung eines Polizeihubschraubers, der die Wuppertalsperre aus der Luft abgesucht hatte. Er wurde geborgen, doch für den Remscheider kam jede Hilfe zu spät, Reanimationsversuche blieben erfolglos. 

Die Hintergründe des Unglücks sind noch unklar. Um die Todesumstände zu klären, hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen, erklärt die Polizei. Der bis Montag letzte tödliche Unfall an der Wuppertalsperre ereignete sich im Sommer 2016. Damals war ein 85-jähriger Angler ertrunken, als er versuchte, sein wegtreibendes Kanu zu sichern. Mehr Glück hatte im selben Jahr ein damals 59-Jähriger,der sein Modellboot vor dem Kentern hatte retten wollen. Drei Remscheider, die die Hilfeschreie des Mannes hörten, wurden damals zu Lebensrettern. Sie kamen ihm mit einem Tretboot zur Hilfe.

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