Remscheid: Aus EMA wird EMMA

Umbenennung

Remscheid -ric- Aus EMA wird EMMA: In Remscheid hat die Lokalpolitik der Umbenennung einer Schule zugestimmt. Die Politiker sprachen sich nun für Emma Herwegh als neue Namensgeberin des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums aus. Damit soll die seit Jahren schwelende und immer wieder neu aufflammende Namensdebatte ihr Ende nehmen. Das hofft jedenfalls der Oberbürgermeister: „Ich möchte nicht, dass wir in ein paar Jahren neu darüber diskutieren“, erklärte Burkhard Mast-Weisz (SPD).

Wie schon Ende der 80er und Mitte der 2000er Jahre hatte die Schulkonferenz die Diskussion angestoßen. Der Freiheitskämpfer und Dichter Ernst Moritz Arndt, der von 1769 bis 1860 lebte, ist wegen franzosen- und judenfeindlicher Äußerungen umstritten.

Die Schule, die nach ihm benannt ist, engagiert sich aber stark in der Aufarbeitung der eigenen Vergangenheit in der Zeit des Dritten Reiches. Unter anderem geht die Gedenkstätte Pferdestall für die Opfer des Nationalsozialismus in Remscheid auf das Engagement der Schüler- und Lehrerschaft zurück. In Emma Herwegh fand die Schulkonferenz eine aus ihrer Sicht besser geeignete Namensgeberin. Sie lebte von 1817 bis 1904 und kämpfte für Frauen- und Freiheitsrechte.

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