Ball der Bergischen Universität

15. Uniball: Rauschendes Fest im schönen Hörsaal

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Im großen Saal präsentierten Günther Matern Live und Orchester Standard-, lateinamerikanische Tänze, Discofox und Swingdance.

WUPPERTAL Am Samstagabend fand in Wuppertal der 15. Uniball in der Historischen Stadthalle statt.

So kann ein Studium zu Ende gehen, so muss es eigentlich zu Ende gehen: eine rauschende Nacht im schönsten Hörsaal der Welt mit Menschen in feinen Roben und Galagewändern, mit Musik und Tanz, mit viel Geplauder und wenig offiziellen Worten. So eben, wie mit dem Ball der Bergischen Universität in der Historischen Stadthalle am Johannisberg.

Zum „kleinen Jubiläum“, wie Uni-Rektor Lambert T. Koch die 15. Auflage des Uniballs nannte, kamen weit mehr als 2000 Absolventen, Eltern, Hochschullehrer und Vertreter der Wuppertaler Gesellschaft in die zweifellos beste Stube des Bergischen Landes. Zu Musik von Günther Matern und seinem Orchester, von „4 to the bar“ von „Groovin Affairs“ und vom Plattenteller des DJ Jul Davis wog das Haus zwischen Walzer-Takt und Rock’n’Roll. Es war eigentlich wie immer, und es wird offenbar immer besser. Denn nie war der Ball so gut besucht.

Uni steht für die Weltoffenheit des Bergischen Landes

„Wir freuen uns, erstmals auch zwei Tische mit internationalen Gästen zu haben“, sagte Koch in seiner kurzen Begrüßungsrede. Von den inzwischen knapp 23 000 Studenten stammten etwa zehn Prozent aus mehr als 100 anderen Staaten als Deutschland. Die Bergische Universität wird internationaler, sie kennt wie die Wissenschaft keine Grenzen und steht, wie zahlreiche Besucher betonten, für die Weltoffenheit des Bergischen Landes.

Unter diesen Besuchern fanden sich auch die Vertreter der Hauptsponsoren des Uniballs. Barmenia-Vorstand Andreas Eurich machte auf dem Tanzparkett eine ebenso gute Figur, wie der Ehrenvorsitzende des Vorwerk-Beirates, Jörg Mittelsten Scheid.

Die Gästeliste des Uniballs ist stets das Who-is-Who des Bergischen Städtedreiecks. Dass alle Oberbürgermeister es einrichten konnten, war allerdings eine Premiere. Von Unstimmigkeiten zwischen Wuppertals Andreas Mucke, Remscheids Burkhard Mast-Weisz und Solingens Tim Kurzbach (alle SPD) etwa wegen Outlet-Center-Fragen oder Führungsansprüchen im Bergischen war dabei nicht ein Hauch zu spüren. Das wäre auch zu schade gewesen. Denn der Uniball ist der Ball der Studenten, die zahlreichen Ehrengäste bilden lediglich den Rahmen. Sie sind nicht zuletzt dazu anwesend, den erfolgreichen Absolventen die Ehre zu erweisen. Und das haben sie auch auf dem 15. Ball der Bergischen Universität Wuppertal getan. red

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