Klimaschutz

Radwege zum Campus der Universität werden ausgebaut

Die Bergische Uni investiert in den Radverkehr.
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Die Bergische Uni investiert in den Radverkehr.

Wege zwischen Wuppertaler Hauptbahnhof und dem Grifflenberg stehen im Fokus. Der Rückweg muss noch geprüft werden.

Von Anne Palka

Wuppertal. Um die Verbindung zwischen Hauptbahnhof und Universität für Radfahrer zu verbessern, will die Stadt 310 000 Euro ausgeben: für Schilder und bauliche Maßnahmen. Beispielsweise soll die Fußgängerbrücke an der Südstraße für Radfahrer freigegeben werden, dazu sind ein höheres Geländer und abgesenkte Bordsteine nötig. Die Strecke führt über die Bahnhofstraße, das Kleeblatt, den unteren und oberen Grifflenberg bis zur Max-Horkheimer-Straße.

„Das ist eine Route, die heute schon genutzt wird“, sagt Christoph Grothe von der Interessengemeinschaft Fahrradstadt. Auf seiner Internetseite „Talradler“ hat er vor einigen Jahren verschiedene Routen mit Videos veröffentlicht. Die Frage „Wie komme ich mit dem Fahrrad zur Universität“ sei eine, die die Mitglieder der Interessengemeinschaft häufig hören.

Christoph Grothe befürwortet besonders den geplanten neuen Radweg an der Max-Horkheimer-Straße. „Das müsste es eigentlich auf der ganzen Strecke geben.“ Insgesamt bezeichnet Christoph Grothe die Lösung der Stadt als noch nicht optimal. Beispielsweise werden Radfahrer über einen Gehweg und im Mischverkehr geleitet. „Wir können gut damit leben, aber der große Wurf ist es nicht.“

Es sei noch offen, wie die Radfahrer wieder zurück zum Hauptbahnhof kommen. Denn die Stadt teilt mit: „Um zeitnah eine sichere Radverkehrsführung bergwärts zu realisieren, wird die gegenwärtige Führung talwärts von der Universität zum Hauptbahnhof gesondert geprüft.“ Über den Vorschlag der Verwaltung entscheidet der Verkehrsausschuss im Dezember.

Passend dazu: „Wir sind noch nicht fertig mit unseren Trassen“

Neue Anbindungen machen auch Wohnheime attraktiver

Birgitta Wolff, Rektorin der Bergischen Universität Wuppertal, freut sich, dass der Radweg besser und sicherer werde. „Dies umso mehr, als eine Mobilitätsstudie unter unseren Beschäftigten und Studierenden eine große Bereitschaft zum Umstieg auf das Fahrrad ergeben hat.“ Das könne die Verkehrssituation für Autos und den öffentlichen Nahverkehr am Campus weiter entschärfe. Auch die Erreichbarkeit und Attraktivität der Wohnheime am Grifflenberg werde deutlich aufgewertet, sagt Joshua Gottschalk, Vorsitzender des Allgemeinen Studierendenausschusses (Asta).

Auch die Universität beschäftige sich damit, wie sie zum Klimaschutz und gestiegenen Umweltbewusstsein beitragen kann, sagt Birgitta Wolff. „Das Konzept dazu befindet sich bereits in der Umsetzung.“ In diesem Jahr werden die Fahrradstellplätze am Campus Freudenberg verdoppelt und es gibt neue Reparaturstationen. Anfang 2023 kommen weitere Stellplätze am Campus Grifflenberg hinzu.

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