Prozess um den Rheinkometen

Der Rheinkomet in Düsseldorf. Foto: Manfred Voss
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Der Rheinkomet in Düsseldorf. Foto: Manfred Voss

Düsseldorf -wuk- Ist die Licht-Installation des sogenannten Rheinkometen am Rheinturm als Kunstwerk urhebergeschützt – und hat die Metro AG mit einer eigenen Licht-Show an zwei Abenden im Oktober diese Rechte womöglich verletzt? Das zu klären liegt nun bei einer Zivilkammer des Landgerichts, die am Mittwoch mit beiden Seiten mündlich verhandelt hat. Eine Entscheidung steht noch aus. Die Rechte am Rheinkometen liegen nicht beim Urheber, dem Multimedia-Künstler und Show-Produzenten Klaus Gendrung (68), sondern bei der gemeinnützigen Stiftung DUS illuminated. Sie war schon im Oktober gegen die Metro AG gerichtlich vorgegangen, hatte dem Konzern per Eilverfahren und unter Berufung auf ihr Urheberrecht jede Wiederholung der angeblich viel zu ähnlichen Licht-Show untersagen lassen. Da die Metro jedoch Widerspruch eingelegt hat, kam es nun zum Prozess. Am 13. Januar wollen die Richter ihre Entscheidung verkünden.

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