Wuppertal

Polizei löst Demonstrationszug in Wuppertal auf

Gegen den Solinger leitete die Polizei ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein.
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Die Polizei löste einen Demonstrationszug auf.

Wuppertal. Am Samstag kam es in Wuppertal-Oberbarmen zu einer angemeldeten demonstrativen Aktion unter dem Motto „Gedenkdemonstration für Friedrich Engels“.

Am Samstag ist es in Oberbarmen zu einer angemeldeten Demonstration unter dem Motto „Gedenkdemonstration für Friedrich Engels“ gekommen. Zur Auftaktkundgebung auf dem Berliner Platz erschienen laut Polizeiangaben etwa 100 Teilnehmer.

Geplant war ein Aufzug über innerstädtische Straßen bis zum Engelsgarten. Schon beim Zulauf zur Versammlung stellten die eingesetzten Beamten bei einer größeren Personengruppe versammlungsrechtliche Verstöße gegen das Vermummungsverbot fest.

Trotz Aufforderung setzten einige Teilnehmer auch bei der Auftaktkundgebung ihr strafbares Handeln fort. Der geplante Aufzug wurde durch die Polizei untersagt. Bei den anschließenden Personalienfeststellungen kam es zu Widerstandshandlungen gegenüber der Polizei, teilweise durch das Schlagen mit Fahnenstangen, die durch den Einsatz von Pfefferspray beendet werden mussten.

Zwölf Teilnehmer und vier Beamte erlitten bei den Zwischenfällen leichte Verletzungen und musste ambulant behandelt werden. Die Polizei nahm nach der Auflösung der Versammlung die Personalien der Teilnehmer auf und stellte Strafanzeigen wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Landfriedensbruch, versuchter Gefangenenbefreiung und Verstöße gegen das Vermummungsverbot. Insgesamt mussten sieben Personen kurzfristig in Gewahrsam genommen werden, konnten aber bereits wieder entlassen werden. Die polizeilichen Maßnahmen konnten gegen 20:00 Uhr eingestellt werden. red

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