Verkehr

A1: 100 Parkplätze entlasten Raststätte

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Die Raststätte Remscheid-Ost wird gerade umgebaut. 

REMSCHEID Bei Burscheid und Leverkusen wird gebaut.

Von Axel Richter

25 Parkplätze für Lkw hat die neue A-1-Raststätte Remscheid-Ost zu bieten. 13 sind es auf der anderen Seite. Viel zu wenige sind das gemessen am Bedarf. Vor allem am Abend sind die Anlagen überlastet. Zwei neue Rastplätze an der A 1 sollen das ändern.

Bei Burscheid und Leverkusen-Lützenkirchen sollen jeweils in Fahrtrichtung Köln und Dortmund 50 zusätzliche Parkplätze für Lkw und bis zu 30 weitere Pkw-Stellplätze entstehen. Entsprechende Pläne präsentierten das NRW-Verkehrsministerium und die Deges (Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH) gestern in Leverkusen.

Viele Lkw-Fahrer wichen ins Stadtgebiet aus

Die Suche nach zusätzlichen Parkplätzen hat damit ein vorläufiges Ende. Wobei: Die Standorte sind nicht unumstritten. Und von der Vorplanung bis zur Fertigstellung einer neuen Rastanlage dauert es bis zu acht Jahre. Frühestens 2027 könnte damit also gerechnet werden. Wenn es nicht zu Klagen kommt.

Winfried Pudenz, Abteilungsleiter im Verkehrsministerium, warb deshalb für das Projekt: „Wir brauchen mehr Park- und Rastmöglichkeiten, damit Fahrerinnen und Fahrer in Autos und Lastwagen ausgeruht unterwegs sind.“ Zumal der Druck nicht geringer werden dürfte. „Allein der prognostizierte Zuwachs des Güterverkehrs auf der Straße bis 2030 ist größer als das Güterverkehraufkommen auf der Schiene insgesamt“, erklärte der Deges-Bereichsleiter Dr. Udo Pasderski.

In Remscheid dürften die Planungen auf Zustimmung treffen. Denn zum einen entlasten die zwei neuen Rastanlagen bei Burscheid und Leverkusen, die jeweils eine WC-Anlage erhalten sollen, nicht nur die Raststätte Remscheid, sondern auch die eine oder andere Straße im Stadtgebiet. In seiner Not wich der eine oder andere Lasterfahrer nämlich auch nach Lennep aus und parkte dort, um seine gesetzlichen Ruhezeiten einhalten zu können. Das verärgerte wiederum die Anwohner.

Und zum anderen ist mit den aktuellen Planungen auch die Zukunft der Raststätte Remscheid gesichert. „Sie wird bleiben, sie muss bleiben“, erklärt dazu Ghaddanfar Najajra, Projektleiter Raststätten der Deges, auf RGA-Nachfrage. Haben die beiden Anlagen zusammen auch nur 38 Lkw-Plätze zu bieten, so werden sie doch ebenfalls dringend gebraucht. Die Aufgabe der Raststätte, wie sie vor Jahren diskutiert wurde und was bei den Remscheidern für Proteste gesorgt hatte, ist damit endgültig vom Tisch.

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