Bürgerinitiative zieht positive Bilanz

Osterholz: Politik sucht nach Lösung

Um die Rodungspläne gibt es weiter Streit. Archivfoto: Stefan Fries
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Um die Rodungspläne gibt es weiter Streit. Archivfoto: Stefan Fries

Wuppertal -ebi- Eine positive Bilanz ihrer jüngsten Demonstrationen zieht die Bürgerinitiative „Osterholz bleibt“. Bei mehreren Kundgebungen wurde die geplante Haldenerweiterung der Kalkwerke Oetelshofen und die damit verbundene Fällung von rund 1000 Bäumen kritisiert. Zuletzt erhielt im Stadtrat ein Antrag eine Mehrheit, der fordert, „dass ein breiter und von unabhängiger Stelle moderierter Dialog-Prozess über die Pläne der Firma Oetelshofen mit der Bürgerinitiative Osterholz, Umweltverbänden und weiteren Interessierten geführt wird.“

Ein wichtiger Aspekt ist für die Politik der Erhalt des Unternehmens und die Sicherung der Arbeitsplätze. Für die Demo-Veranstalter ist das ein guter erster Schritt, Ausgleichspflanzungen allein lehnen sie ab. Till Iseke von der Oetelshofen Geschäftsführung beruft sich dagegen auf das mehrjährige Planfeststellungsverfahren und die ausführliche Prüfung der Behörde mit zahlreichen Auflagen. „Wir sehen einer Klage daher gelassen entgegen“, so Iseke. Die Kalkwerke seien weiterhin dialogbereit.

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