Ordnungsdienst trägt jetzt Schutzwesten

Remscheid will Mitarbeiter besser schützen

Remscheid -ric- Seit zwei Wochen tragen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes in Remscheid schuss- und stichfeste Westen. Sie sollen vor Angriffen mit Messern und Schusswaffen schützen. Die Sorge scheint nicht unbegründet. Bereits zwei Ordnungskräfte sind in diesem Jahr im Dienst verletzt worden. „Neben körperlichen Angriffen sind Beleidigungen und ehrverletzende Äußerungen keine Seltenheit“, erklärt die Verwaltung.

Nach fünf Anzeigen im Vorjahr brachte die Behörde im laufenden Jahr bereits sechs Beleidigungen bei der Polizei zur Anzeige – davon zwei in Tateinheit mit Bedrohung und eine in Tateinheit mit versuchter schwerer Körperverletzung. Der Beschuldigte hatte sein Auto als Waffe gegen die Ordnungskräfte eingesetzt. Ein anderer handelte sich zusätzlich zum Strafverfahren eine Klage auf Schadenersatz ein.

Respektlosigkeiten gegenüber Ordnungskräften, aber auch Feuerwehrleuten und Rettungskräften nehmen seit Jahren zu. Alle Fraktionen sind sich einig über eine Null-Toleranz-Politik gegenüber Pöblern und Gewalttätern. Der Kommunale Ordnungsdienst mit 17 Stellen müsse besser aufgestellt, ausgerüstet und auch bezahlt werden. Die Stadt plant zudem eine Aufklärungskampagne: Die Stadt will die Bürger über die Kompetenzen des Ordnungsdienstes informieren, denen das Image des Knöllchenschreibers zu Unrecht anhänge.

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