Bundesgartenschau 2031

Buga: Ob die Hängebrücke kommt, ist noch nicht entschieden

So sieht die Bundesgartenschau in Erfurt aus. Das ist auch für Wuppertal geplant. Finden Sie das gut?
+
So sieht die Bundesgartenschau in Erfurt aus. Das ist auch für Wuppertal geplant. Finden Sie das gut?

Wuppertal. Verbindung zwischen Königs- und Kaiserhöhe in Wuppertal gilt als zentrales Element der geplanten Buga.

Von Anne Palka

Eine Hängebrücke zwischen Königs- und Kaiserhöhe steht im Fokus der Diskussion über eine Bundesgartenschau 2031 in Wuppertal. Einerseits ist eine Visualisierung das Titelbild von Machbarkeitsstudie und Themenübersicht auf der Internetseite der Stadt. Andererseits nennt die Bürgerinitiative „Buga – so nicht“, die die Veranstaltung mit einem Bürgerentscheid verhindern will, die Brücke als zentrales Gegenargument und führt Baumfällungen, Versiegelung und eine negative Klimabilanz an.

Wenn sich Wuppertal für die Buga bewerben darf – wie geht es dann mit der Hängebrücke weiter? „Es gäbe eine Gesamtschau der Ideen aus dem Bürgerbeteiligungsverfahren“, sagt Stadtsprecherin Martina Eckermann. Auf dieser Grundlage müsse man überlegen, wie sich das Gesamtkonzept der Gartenschau verändert und welche Bausteine wie umgesetzt werden sollen. Bisher sei keine Buga so umgesetzt worden wie in der Machbarkeitsstudie, die sei keine Planung. Vorwürfe von Mitgliedern der Bürgerinitiative, dass die Stadt diese Offenheit nur vorspiele, um den Bürgerentscheid zu beeinflussen, weist Martina Eckermann entschieden zurück.

Letztendlich sei eine Hängebrücke eine politische Entscheidung des Rats. Sollte er dafür stimmen, „gäbe es auf jeden Fall ein Baugenehmigungsverfahren, höchstwahrscheinlich sogar ein Planfeststellungsverfahren.“ Das führt nicht die Stadt durch, sondern die Bezirksregierung. „Das ist das größte, umfassendste Verfahren, das es gibt, da wird wirklich alles geprüft“, sagt Eckermann. Dabei werden unterschiedliche Interessen abgewogen, Anwohner und „Träger öffentlicher Belange“, zum Beispiel Naturschutzorganisationen und Gewerkschaften, können Stellungnahmen abgeben. Es gibt Gutachten zum Beispiel zur Wirtschaftlichkeit und zur Verträglichkeit mit der Natur.

Machbarkeitsstudie weist Kosten von 15,4 Millionen Euro aus

In der Machbarkeitsstudie zur Buga in Wuppertal steht: „Da die Hängebrücke ein zentrales Element und Aushängeschild der Buga-Wuppertal werden wird, wurde das Bauwerk bereits während der Gesamtkonzeption auch auf seine technische und finanzielle Machbarkeit hin untersucht“, ein Ingenieurbüro wurde beauftragt. Es ging dabei um finanzielle und technische Aspekte. In dem Vorschlag, der noch genauer geprüft werden muss, ist die Brücke zwischen Königs- und Kaiserhöhe 700 Meter lang, 1,80 Meter breit und würde rund 15,4 Millionen Euro kosten.

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Nackte Menschen lagen in Wuppertal auf Krankenhausboden - Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen ein
Nackte Menschen lagen in Wuppertal auf Krankenhausboden - Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen ein
Nackte Menschen lagen in Wuppertal auf Krankenhausboden - Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen ein
Herbert Grönemeyer: Tour abgesagt - Trauer, Wut und Virus
Herbert Grönemeyer: Tour abgesagt - Trauer, Wut und Virus
Herbert Grönemeyer: Tour abgesagt - Trauer, Wut und Virus
Neumarkt: Radfahrer fühlen sich sicherer
Neumarkt: Radfahrer fühlen sich sicherer
Neumarkt: Radfahrer fühlen sich sicherer
Solar Decathlon Europe: Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren
Solar Decathlon Europe: Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren
Solar Decathlon Europe: Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

Kommentare