Umbau soll im Sommer beginnen

Neues Gelände in Wuppertal für Station Natur und Umwelt

Für 2,5 Millionen Euro wird das Außengelände der Station Natur und Umwelt umgebaut. Grafik: Stadt Wuppertal
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Für 2,5 Millionen Euro wird das Außengelände der Station Natur und Umwelt umgebaut.

Im August sollen die eigentlichen Umgestaltungsarbeiten beginnen.

Von Michael Bosse

WUPPERTAL Auch wenn in der Station Natur und Umwelt an der Wuppertaler Jägerhofstraße 229 derzeit wegen der Corona-Krise alle Veranstaltungen abgesagt sind, an den Planungen zur Umgestaltung des etwa sieben Hektar großen Außengeländes gibt es noch keine Einschnitte. „Bislang läuft eigentlich alles planmäßig“, sagt der Abteilungsleiter Freiraumentwicklung im städtischen Ressort Grünflächen und Forsten, Michael Gehrke.

Bis Ende Februar habe es Rodungsarbeiten auf dem Gelände gegeben, nun sollen im August die eigentlichen Umgestaltungsarbeiten beginnen. Ob die Planung eingehalten werden können, hängt allerdings davon ab, inwieweit die Ausschreibungen für die Umgestaltung des Außengeländes auch Auftragnehmer finden. Und das ist angesichts der aktuellen Corona-bedingten Wirtschaftskrise etwas schwer zu prognostizieren.

Immerhin 2,5 Millionen Euro sollen für die Umgestaltung des Außengeländes fließen – 90 Prozent davon stammen aus Fördermitteln des Landes.

Durch die Umgestaltung des Geländes soll das Außenareal der Station Natur und Umwelt ein komplett neues Gesicht erhalten. Geplant ist ein Rundweg, der verschiedene Themenbereiche und „Lehrbiotope“ wie etwa einen Wald der Sinne, eine Gartenarche oder einen Kräutergarten miteinander verbindet und es der Einrichtung besser erlaubt, ihre Veranstaltungen im Freien zu organisieren. So soll unter anderem ein Teich entstehen, der viermal so groß ist wie der derzeitige.

Normalerweise brummt die Bude zwischen April und Juli

Auch eine „Felsenarena“ ist geplant, die für Freilichtveranstaltungen genutzt werden kann. Zudem soll das abschüssige und topographisch anspruchsvolle Gelände an der Station barrierefrei gestaltet werden – die Steigungen sollen nicht mehr als sechs Prozent betragen. Allzu starke Steigungen im Areal müssen deshalb nivelliert werden.

Derweil hofft man auch bei den Verantwortlichen der Station auf ein baldiges Ende der Corona-bedingten Einschränkungen. Seit Mitte März darf die Einrichtung auf Basis von zwei Allgemeinverfügungen der Stadt keine Veranstaltungen mehr anbieten – betroffen davon sind unter anderem Waldspielgruppen, Natur-AGs, Ferienfreizeiten oder Geburtstagsfeiern. Die Vorgaben der Stadt träfen die Station auch deshalb so schwer, weil das Frühjahr traditionell die Zeit sei, in der viele Veranstaltungen stattfänden, sagt die Sprecherin der Einrichtung, Kornelia Heger-Wegmann. So sei das Programm zu den Osterferien in der Regel der „Startschuss“ fürs Jahr. Zwischen April und Juli „brummt die Bude“. Davon ist die Station Natur und Umwelt in diesem Jahr weit entfernt.

Man bereite sich derzeit auf die Wiedereröffnung vor und arbeite an einem Hygienekonzept, um künftig wieder Besucher empfangen zu können, erklärt Heger-Wegmann. Wann die Wiedereröffnung stattfindet, sei derzeit aber noch nicht abzuschätzen.

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