Uni

Neue Perspektiven für Kirchliche Hochschule

Seiteneinsteiger können bald Pfarrer werden.

Wuppertal. Die Hochschule für Diakonie und Kirche mit ihren beiden Standorten in Wuppertal und Bethel sieht einer gesicherten Zukunft entgegen. Die Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland (Ekir) hat entschieden, weiter ihren Trägeranteil (2,8 Millionen Euro) zu leisten. Die Evangelische Kirche von Westfalen zahlt 1,3 Millionen Euro, die von Bodelschwinghschen Stiftungen 170 000 Euro und die Evangelische Kirche in Deutschland EKD 800 000 Euro.

Zugleich erweitert die Kirchliche Hochschule (Kiho) mit dem geplanten berufsbegleitenden Studiengang „Master of Theological Studies“ ihr Angebot. Er soll im April 2021 starten. Wer einen nicht-theologischen akademischen Abschluss sowie mindestens fünf Jahre Berufserfahrung besitzt, kann damit in sechs Semestern Regelstudienzeit plus zwei Semestern vorgeschaltetem Hebräisch- und Griechisch-Spracherwerb den Weg ins Pfarramt finden. Das Auswahlverfahren soll schon in diesem Sommer stattfinden.

Mit dem Studiengang soll auch die künftige pastorale Versorgung gesichert werden. Eine wachsende Zahl von Pfarrern wechselt in den Ruhestand. Die Kiho ist zusammen mit einer Hochschule in Bayern die letzte evangelisch-theologische Hochschule in kirchlicher Trägerschaft. er

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