Neandertal Museum

Neue Parkgebühren sorgen für Unmut

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Museumsgäste bekommen einen Nachlass an der Museumskasse.

Neanderthal Museum, Steinzeit-Spielplatz, Wildgehege: Das Neanderthal ist ein beliebtes Ziel.

Mettmann. Die meisten Besucher reisen mit dem Auto an. Aber: Parkplätze sind Mangelware. Seit neuestem werden auf dem Parkplatz des Neanderthal-Museums auch werktags Gebühren erhoben. Sechs Euro für vier Stunden Parkzeit empfindet eine Bürgerin als „ziemlich teuer“. Das sei „quasi wie in der Innenstadt“´, pflichtet ein anderer bei. Vier Stunden seien für einen solchen Ort viel zu knapp bemessen. Die Gebühren seien früher nur am Wochenende erhoben worden, sie jetzt auch an Werktagen zu verlangen, halte sicher viele davon ab, hierher zu kommen.

Die Stiftung Neanderthal Museum bewirtschaftet den Parkplatz. Eine Analyse zeige: 58 Prozent aller auf dem Museumsparkplatz parkenden Talbesucher gehen nicht ins Museum gehen, Museumsgäste fänden im Gegenzug aber keinen Parkplatz und müssten auf weit entfernte Flächen ausweichen, erklärt Bärbel Auffermann, Direktorin der Stiftung. Die Gebühren würden erhoben, „auch um Talbesucher zu motivieren, anderswo zu parken, außerhalb des schützenswerten Neandertals“. Von Dienstag bis Sonntag, 10 bis 18 Uhr, kostet das Parkticket nun 1,50 Euro pro Stunde. Museumsgäste bekommen einen Nachlass an der Museumskasse.

Durch die touristische Vermarktung des Neanderlandsteigs und seiner Entdeckerschleifen, die Anziehungskraft des Wildgeheges – vor allem, wenn es tierischen Nachwuchs gibt – sowie dem Steinzeitspielplatz ist der Parkdruck im Neandertal weiter angestiegen. Insbesondere für Wanderer und Wildgehege-Besucher bieten sich andere Parkplätze an. Diese befinden sich etwa in Hochdahl oder Millrath. -dol/red-

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