Bürgerbeteiligung in Eckbusch

Nächster Schritt zum Pflanzenhof-Quartier

Den Architektur-Wettbewerb für das neue Quartier hat ein Entwurf gewonnen, der „Grüne Zimmer“ mit Aufenthalts- und Spielmöglichkeiten vorsieht.
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Den Architektur-Wettbewerb für das neue Quartier hat ein Entwurf gewonnen, der „Grüne Zimmer“ mit Aufenthalts- und Spielmöglichkeiten vorsieht.

Wuppertal. Mitte Dezember hat eine Jury entschieden, welche Architekten den besten Entwurf für das geplante Pflanzenhof-Quartier am Oberdüsseler Weg erstellt haben.

Von Anne Palka

Nun folgt der nächste Schritt der Bürgerbeteiligung: Bis Sonntag, 15. Januar, können Anwohner und Interessierte den Entwurf kommentieren. Die Anregungen sollen bei der weiteren Planung für die Wohnungen auf dem ehemaligen Pflanzenhof Nissen berücksichtigt werden: Auf 14 Hektar sollen rund 300 neue Wohnungen entstehen. Investor ist die Wilma Immobiliengruppe.

Öffentlich ist nicht nur der Siegerentwurf der Büros Peschpartner aus Dortmund und Club L94 Landschaftsarchitekten, sondern auch die vier weiteren Entwürfe. Die Büros haben Karten und Visualisierungen angefertigt, ihre Ideen mit kurzen Texten beschrieben, die Jury hat ihrerseits eine schriftliche Bewertung verfasst, welche Aspekte die Mitglieder gut und welche schlecht finden. All diese Unterlagen sind auf der Internetseite des Projekts verfügbar (www.dialog-pflanzenhof-quartier.de). Kommentare können auch per E-Mail eingereicht werden: moderation-pflanzenhof@isr-planung.de. Zudem hängt der Siegerentwurf im Schaufenster von Policks Backstube aus.

„Die erhaltenswerten Grünstrukturen bieten als Grüne Zimmer wohnungsnahe Aufenthalts- und Spielmöglichkeiten im Freien“, schreiben die Gewinner zu ihrem Entwurf. Ihre Idee ist ein „Quartier zwischen Wald und Aue“, das vom Bach gerahmt wird. Es soll einen „gartenstädtischen Charakter“ bekommen. Dazu sollen Bestandsbäume erhalten bleiben, als Elemente sind kleine Wäldchen, ein Waldspielplatz und ein Obstgarten vorgesehen. Die Jury aus Architekten, Mitarbeitern der Stadt und des Investors schreibt, dass der grüne Rand des Quartiers mit Rundweg eine gute Vernetzung in die Umgebung ermögliche. „Die Verbindung des Rundwegs mit den Bächen und den Retentionsbereichen schafft das Potenzial für eine hohe Freiraumqualität.“ Kritik übt das Preisgericht an der Größe von zweigeschossigen „Energie-Scheunen“, mit Stellplätzen für Autos und Räder sowie Nachbarschaftsräumen.

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