Terrorismus

Nach Anschlag in Straßburg - So sicher sind die Weihnachtsmärkte in unserer Region

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An einem Eingang zum Weihnachtsmarkt auf dem Burgplatz in Düsseldorf sind zur Absicherung Betonblöcke aufgestellt worden.

DÜSSELDORF Am Dienstagabend hat ein Mann in der weihnachtlich geschmückten Straßburger Innenstadt mehrere Menschen getötet. Wie sieht die Polizei die Lage auf den Weihnachtsmärkten in Düsseldorf, Wuppertal und Krefeld? Ein Überblick.

„Wir haben unsere Polizeibehörden schon vor Beginn der Weihnachtsmärkte angewiesen, deutlich mehr sichtbare Präsenz zu zeigen“, sagte ein Ministeriumssprecher am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf. Dies sei auch umgesetzt worden.

Es gebe keine konkreten Hinweise auf Anschlagspläne in NRW, gleichwohl eine abstrakt hohe Gefahr. „Wir werden das ganz genau beobachten, wie sich die Lage weiter entwickelt“, betonte der Sprecher des Innenministeriums. Wenn es erforderlich sein sollte, werde auf eine veränderte Sicherheitslage entsprechend reagiert.

Wie ein Sprecher der Polizei Wuppertal auf unsere Nachfrage bestätigte, seien ihm noch keine Anweisungen, aufzurüsten, bekannt.

Die Düsseldorfer Polizei hat sich nach Lagebewertung entschlossen, die Sicherheitsmaßnahmen nicht zu verschärfen. „Sie sind eh schon auf einem sehr hohen Niveau“, sagte ein Sprecher. Trotzdem seien alle Kräfte nach den Ereignissen in Straßburg noch einmal sensibilisiert. Rund um die Altstadt waren bereits zuvor Sperren aufgestellt worden. Auf einem Weihnachtsmarkt am Burgplatz wurden diese zu Tischen umfunktioniert.

Laut Polizei wird es auch in Krefeld zunächst keine verstärkte Präsenz geben. Während der Öffnungszeiten des Weihnachtsmarktes seien bereits mehr Beamte vor Ort, um für Sicherheit zu sorgen und ansprechbar zu sein.

Nach dem tödlichen Terroranschlag in Straßburg fahndet die Polizei mit einem Großaufgebot nach dem geflüchteten Täter. Der 29-jährige Mann hatte am Dienstagabend am Rande des Weihnachtsmarkts um sich geschossen und drei Menschen getötet. 14 Menschen wurden verletzt. Die Bundespolizei fahndet mit verstärkten Kräften im deutsch-französischen Grenzraum. dpa/ull/pasch/ale

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