Bonobo

Zoo musste Birogu einschläfern

Birogu wurde 31 Jahre alt. Foto: Grüner Zoo/Claudia Philipp
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Birogu wurde 31 Jahre alt.

Abschied von Bonobo.

Wuppertal. Die Bonobo-Gruppe im Grünen Zoo Wuppertal hat eines seiner Mitglieder verloren. Der 31-jährige männliche Bonobo Birogu ist am 15. Dezember eingeschläfert worden, nachdem bei ihm während einer Narkose schwere innere Verletzungen festgestellt worden waren. Das berichtet der Zoo am 15. Januar. Diese Verletzungen waren demnach die Folge von Bissen durch seine Artgenossen. Trotz der tierärztlichen Versorgung, bei der auch ein Humanmediziner zurate gezogen worden sei, habe man schließlich die Entscheidung zur Einschläferung getroffen. Innerartliche Auseinandersetzungen, bei denen es auch zu Beißereien kommt, gehören laut Zoo zu den arttypischen Verhaltensweisen von Bonobos. Besonders dominante Weibchen setzten auf diese Weise gegenüber ihren männlichen Artgenossen ihre Stellung innerhalb der Gruppe durch.

Der 1989 geborene Birogu war der erste in Wuppertal geborene Bonobo. Seine Mutter Catherine war 1988 aus Stuttgart in den Wuppertaler Zoo gekommen, wo sie bis zu ihrem Tod 1995 lebte. Birogu war an der Aufzucht zahlreicher Jungtiere beteiligt und hat auch selbst mehrfach für Nachwuchs gesorgt. Mit seinen 31 Jahren war Birogu bereits ein älteres Tier, das wegen einer altersbedingten Herzschwäche schon seit 2019 in Behandlung war.

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