Musiktheater geht einen neuen Weg

Neue Förderinitiative „NOperas!“ startet.

Wuppertal. Der Fonds Experimentelles Musiktheater (feXm) startet seine neue Förderinitiative „NOperas!“. Damit erhalten Teams von Theatermachern erstmals die Möglichkeit, innerhalb einer Spielzeit ein Musiktheaterprojekt bundesweit in Zusammenarbeit gleich mehrerer deutschsprachiger Stadttheater zu realisieren.

Kürzlich wurde von einer Fachjury die erste Projektidee mit dem Titel „Chaosmos“ zur Umsetzung in der Spielzeit 2019/20 ausgewählt. Mit „NOperas!“ gehen das NRW Kultursekretariat (NRWKS) und die Kunststiftung NRW einen großen Schritt über ihre langjährige, bisher allein auf NRW bezogene Arbeit mit dem feXm hinaus: Denn beteiligt sind mit der Oper Wuppertal, der Oper Halle und dem Theater Bremen zum ersten Mal drei Theater.

Im Rahmen eines sich über drei Spielzeiten erstreckenden Verbundes wird pro Saison eine Produktion an zunächst einem Haus erarbeitet und anschließend für die beiden anderen Theater weiterentwickelt.

Damit sind bis zum Ende der Spielzeit 2021/22 drei Produktionen mit insgesamt neun Premieren in dieser Veranstaltergemeinschaft geplant.

Erstproduzierendes Haus ist die Oper Wuppertal. Die Uraufführung in der bergischen Metropole ist für Samstag, 11. Januar 2020, in der Oper angesetzt. red

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