Ausbruch

Monheimer Geysir fasziniert Zuschauer

Der Geysir mit seiner zwölf Meter hohen Fontäne im Kreisverkehr wurde mit Begeisterung gefilmt und fotografiert. Foto: Ralph Matzerath
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Der Geysir mit seiner zwölf Meter hohen Fontäne im Kreisverkehr wurde mit Begeisterung gefilmt und fotografiert.

Seit Samstag ist die Fontäne in Betrieb.

Monheim. War das Zufall? Nahezu isländisches Wetter herrschte am Samstag, als Monheims Geysir an den Start ging. Der Himmel wild gefegt von grauen Wolken nach üppigen Regengüssen, und später auch durchbrochen von stahlblauen Abschnitten. Dazwischen blitzte die Sonne am frühen Abend noch einmal auf. Eine Kulisse, wie sie sich der Künstler Thomas Stricker nicht spannender hätte wünschen können.

Der Geysir dampfte geheimnisvoll, um dann immer wieder mit einer hohem Fontäne die Besucher zu faszinieren. „So etwas hat wirklich keine andere Stadt“, schwärmte eine Besucherin. Man solle nicht immer nur an den wirtschaftlichen Aspekt denken, sagt sie – über die Kosten hatte es im Vorfeld viele Diskussionen gegeben. „Hier hat man etwas fürs Auge und fürs Herz.“

Hunderte Schaulustige waren trotz Dauerregens zum Fest rund um den Kreisverkehr an der Monheimer Rheinpromenade gekommen; die Corona-Höchstgrenze war schnell erreicht. Die Kameras klickten und surrten.

Die Kritik am hohen Preis von 640 000 Euro schien vergessen, wenn der Geysir ausbrach. Dann herrschte nur noch Bewunderung. „Unter 100 Beobachtern gab es höchstens zwei mit negativen Kommentaren“, beobachtete Künstler Stricker. Alle ein bis drei Wochen wird es vermutlich einen Ausbruch geben, immer dann, wenn 64 Sonnenstunden gesammelt wurden.

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