Erhebliche Verkehrsbeeinträchtigungen

Lastwagen auf Raststätte verliert Salzsäure: A1 gesperrt 

Die 22-Jährige zog sich leichte Verletzungen zu. 
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Die A1 gesperrt musste gesperrt werden.

Köln. Auf einer Autobahn-Raststätte an der A1 bei Köln-Hürth verliert ein Tanklastzug Salzsäure.

Die Feuerwehr des Rhein-Erft-Kreises rückte am Montagmorgen mit einem großen Aufgebot aus. Etwa 100 Kräfte seien im Einsatz.

„Ein Tanklastzug auf der Raststätte verliert Salzsäure. Es gibt durch das Verdampfen eine erhebliche Geruchsbelästigung. Das ist deshalb gefährlich, weil Salzsäure beim Verdampfen die Geruchsnerven angreift und zerstören kann“, sagte ein Feuerwehrsprecher der Deutschen Presse-Agentur. Die Polizei sperrte die A1 in beide Richtungen weiträumig.

Die Feuerwehrleute direkt an der Einsatzstelle seien unter Atemschutz im Einsatz. Zuvor war ein kleines Gehöft in Weiler Brüggen westlich der betroffenen Autobahn-Raststätte Ville Ost vorsichtshalber geräumt worden. Etwas 20 Menschen seien davon betroffen, so der Feuerwehrsprecher.

Warn-App NINA ausgelöst

Auch die Warn-App NINA sollte ausgelöst werden, um die Bevölkerung zu warnen. Die Menschen in der Umgebung sollten Türen und Fenster geschlossen halten und Klima-Anlagen ausschalten. Ein Spezialfahrzeug sei angefordert worden, um die auslaufende und gefährliche Chemikalie aus dem Laster abzupumpen.

Es gibt erhebliche Verkehrsbeeinträchtigungen. „Die Polizei hat umfangreiche Sperrmaßnahmen eingeleitet“, sagte ein Sprecher der Polizei. Zwischen dem Autobahndreieck Erftstadt im Süden und dem Autobahnkreuz Köln West im Norden ist die A1 in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt, teilte die Autobahn GmbH mit. Auch alle Anschlussstellen in diesem Bereich waren nicht zu befahren. Der Verkehr werde ab dem Autobahndreieck Erfttal über die eigentlich gesperrte A61 zum Autobahnkreuz Kerpen umgeleitet. Ab der Anschlussstelle Türnich stehe nur ein eingeengter Fahrstreifen zur Verfügung. Die Öffnung der A61 erfolgt nur über die Dauer der Vollsperrung der A1, hieß es. Autofahrer wurden gebeten, das Gebiet möglichst weiträumig zu umfahren. -dpa-

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