Lantz’scher Skulpturenpark wird fortgeführt

Kunst trifft Natur in der 14,5 Hektar großen Grünanlage in Düsseldorf-Lohausen

Von Stephan Eppinger

Düsseldorf Ein Erlebnis von Kultur und Natur: Das hat im vergangenen Sommer der internationale Skulpturenpark im denkmalgeschützten Lantz’schen Park geboten. Besucherinnen und Besucher konnten einen Mix von skulpturalen Positionen unter anderem von Rita McBride, Bogomir Ecker. Martin Pfeifle und Chistian Odzuck sowie diversen künstlerischen Performances mit Tanz, Theater und Kochen entdecken. Nun soll das von der Kunstkommission der Stadt Düsseldorf geförderte Projekt im Sommer fortgeführt werden. Das hat jetzt der Kulturausschuss in Düsseldorf beschlossen.

Als diesjähriges Kuratorenteam konnten Viktoria Tarak und Sean Mullen gewonnen werden. Beide zeichnen sich durch kuratorische Tätigkeiten aus, die besonders mit Projekten im öffentlichen Raum auf sich aufmerksam gemacht haben. Für den Lantz’schen Park möchten sie ein Konzept realisieren, das, neben skulpturalen Positionen und künstlerischen Performances, den Park auch als Klangraum nutzt und dabei eine Schwerpunktsetzung auf lokale und aufstrebende Künstlerinnen und Künstler vornimmt. Bei der Planung wird natürlich auch in diesem Jahr die Pandemie-bedingte Lage berücksichtigt und entsprechende Formate entwickelt.

Der Galerist Alfred Schmela (1918–1980) eröffnete 1975 im Herrenhaus des Lantz‘schen Parks seine „Galerie im Park“ und machte aus der 14,5 ha großen Grünanlage im Stadtteil Lohausen einen Skulpturenpark mit musealen Werken. Auf Initiative von Gregor Jansen, Leiter der Kunsthalle Düsseldorf, wurde diese Idee im vergangenen Sommer mit dem „Internationalen Lantz’scher Skulpturenpark Lohausen 2020“ wiederbelebt.

Künstler zeigen temporär ihre Werke

Nach dem sehr erfolgreichen Start soll 2021 der Lantz‘scher Park erneut als Bühne für künstlerisch und gesellschaftlich aktuelle Positionen fungieren. Unter Verwendung eines maximal offenen Ansatzes und in Abstimmung mit der Kunstkommission sollen in den nächsten Jahren kuratorische Konzepte entwickelt werden, die wiederum mittels Skulpturen und/oder performativen Ansätze neue Ideen zwischen Kunst im öffentlichen Raum, Land Art und Happening umsetzen. Und zwar auf eine Art und Weise, die auch in Corona-Zeiten umsetzbar ist.

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