Fliegerei

Nach Verzögerungen: Antonov 124 ist in Düsseldorf gelandet

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So sieht die Antonov 124 aus.

DÜSSELDORF Mit 55 Tonnen Fracht an Bord ist das Flugzeug aus Jakarta um kurz nach 9 Uhr am Mittwochmorgen gelandet. Lange wird die Antonov aber nicht in Düsseldorf bleiben.

Nach drei verschobenen Landeterminen ist die Antonov 124 am Mittwochmorgen um kurz nach 9 Uhr am Düsseldorfer Flughafen gelandet. Die Landung des Riesen-Flugzeugs verfolgten auch einige Interessierte von der Besucherterrasse des Flughafens aus. Die Maschine war in Jakarta gestartet, in Turkmenistan zwischengelandet und transportiert 55 Tonnen Fracht.

Warum der Flug mit der Nummer ADB 3993 seit Freitag immer wieder verschoben wurde, dazu kann der Flughafen keine genauen Angaben machen, die Maschine lande schließlich nur in Düsseldorf, so ein Sprecher. Verzögerungen seien aber nichts ungewöhnliches bei Frachtmaschinen.

Abflug der Antonov soll Mittwochmittag sein 

Die Antonov 124 ist das größte in Serie gebaute Frachtflugzeug der Welt — mit ihm können ganze Zugwaggons transportiert werden. Die Flugriesen wurden in den 1980er Jahren von der Sowjetunion entwickelt und zunächst für militärische Transporte konzipiert. Heute sind noch etwa 30 Exemplare im Luftverkehr aktiv, das letzte Flugzeug dieser Art wurde 2004 gebaut. Die Antonov 124 ist knapp 70 Meter lang und hat eine maximale Startmasse von 400 Tonnen.

Die Ankündigung, dass dieses seltene Flugzeug in Düsseldorf landen würde, hatte für viel Aufmerksamkeit im Netz gesorgt — entsprechend waren auch die Reaktionen auf verschobenen Termine.

Beim ursprünglichen Landetermin, dem Freitagabend, sah der Plan noch vor, dass das Flugzeug einige Tage am Flughafen stehen bleiben würde. Interessierte hätten es laut Flughafen von der Besucherterrasse aus beobachten können. Jetzt sieht der Plan allerdings so aus, dass das Flugzeug Düsseldorf am Mittwoch gegen 12 Uhr wieder verlassen soll — dazu merkt Flughafensprecher Thomas Kötter allerdings an: „Man hat ja gesehen, dass es bisher schon nicht ganz einfach war, den Plan einzuhalten. Bleibt also abzuwarten, wann die Antonov wirklich wieder in der Luft ist.“ nel

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