Kunstpalast wird bis 2022 umfassend saniert

Ausstellungen bleiben im Nebenhaus möglich

Von Stephan Eppinger

Düsseldorf Bereits im vergangenen Jahr erfolgte im Kunstpalast als Vorbereitung der umfassenden Umbau- und Sanierungsarbeiten die vollständige Räumung des Gebäudeflügels, der die Schausammlung inklusive Rubenssaal und das Glasmuseum Hentrich beherbergt. Mit der seit Ende Februar vorliegenden Baugenehmigung schreiten die Maßnahmen wie geplant voran. „Es ist großartig zu erleben, wie sich das Haus Schritt für Schritt verändert – und das enorme Potenzial dieses Ortes sichtbar wird“, freut sich Felix Krämer, Generaldirektor des Kunstpalastes.

„Es ist großartig zu erleben, wie sich das Haus Schritt für Schritt verändert.“

Felix Krämer, Generaldirektor des Kunstpalasts

Ziel der bis zum Spätsommer 2022 dauernden Bauarbeiten ist es, das historische Gebäudeensemble von 1925/26 innen wie außen zu sanieren und zukunftsfähig zu machen. Notwendige Instandsetzungen der Gebäudetechnik und damit verbundene bauliche Eingriffe ermöglichen eine Modernisierung der Innenräume, damit das Haus auch weiterhin internationalen Museumsstandards entspricht. „Der Weiträumigkeit der Museumsanlage im Ehrenhof verdanken wir, dass Ausstellungen im Neubau des Kunstpalastes – solange dies coronabedingt möglich ist –weiter gezeigt werden können“, sagt sich Hans-Georg Lohe, Kulturdezernent der Stadt Düsseldorf.

Bei den Planungen zur Neupräsentation der umfangreichen Sammlung, die von Gemälden und Skulpturen bis hin zu Fotografie und Design reicht, steht der Kunstpalast im aktiven Austausch mit Düsseldorfer Freiwilligen. „Wir haben uns sehr gefreut, dass unser Aufruf zur Bürgerbeteiligung mit über 1000 Bewerbungen ein so großes Echo fand“, betont Felix Krämer. Zehn ausgewählte, sogenannte „Palast-Piloten“ verschiedener Altersstufen stünden bereits seit einigen Monaten mit seinen Kollegen s in Kontakt, um ein publikumsnahes Gestaltungs- und Vermittlungskonzept mit zu entwickeln, berichtet der Generaldirektor.

Museum kann digital besucht werden

Viele Kunstwerke können trotz der Schließung digital erlebt werden. Ausgewählte Arbeiten, inklusive der Neuerwerbungen, finden Interessierte auf der Webseite des Museums. In Videobeiträgen wie „Kunstklick mit Jakob“ oder „Kunstwerk des Monats“ werden einzelne Werke ausführlich vorgestellt.

Zudem bietet das E-Museum der Stadt Düsseldorf (d:kult) mehr als 13 000 Werke der verschiedenen Sammlungsbereiche des Kunstpalasts. Im Ausstellungsflügel werden aktuell – so lange dies Pandemie-bedingt möglich ist – „Caspar David Friedrich und die Düsseldorfer Romantiker“ (bis 24. Mai) und „Heinz Mack“ (bis 30. Mai) präsentiert.

www.kunstpalast.de

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