Kultur

Kunsthalle: Zukunft bis Mitte 2021 gesichert

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Die längerfristige Zukunft der Kunsthalle in Barmen muss noch erarbeitet werden. 

2020 startet mit Anne Frank und Engels.

Wuppertal - Die Ausstellungsplanungen reichen bis Mitte 2021, die Zukunft danach ist (noch) offen. Fest steht, dass die Kunsthalle in Barmen nicht mehr unter der Regie des Von der Heydt-Museums gefahren wird. Während Wuppertals Kulturdezernent Matthias Nocke keinen Anlass für rasche Entscheidungen über die weitere Zukunft der fünf Räume in dem klassizistischen Prachtbau sieht, scharren andere mit den Hufen.

Das Ausstellungsjahr 2020 hat mit einer Schau zu Anne Frank begonnen. „Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte“ erzählt vom Leben des deutsch-jüdischen Mädchens, das 1929 in Frankfurt am Main geboren wurde, 1934 mit seiner Familie vor den Nationalsozialisten in die Niederlande floh, sich in einem Hinterhaus in Amsterdam versteckte, entdeckt und 1945 im KZ Bergen Belsen ermordet wurde. Ihre Geschichte wird noch bi zum 30. Januar lebendig.

Ihr folgt ein Highlight des Engelsjahres 2020 zu Ehren des Revolutionärs, der am 28. November 1820 in Barmen geboren wurde. Am 29. März wird die Sonderausstellung „Friedrich Engels – Ein Gespenst geht um in Europa“ des Historischen Zentrums eröffnet. Der Titel lehnt sich an das von Marx und Engels verfasste Kommunistische Manifest an, die Schau zeigt Engels aber von vielen Seiten: den Unternehmer, Philosophen und Sozialkritiker, Schriftsteller und Journalisten, Revolutionär und Visionär, den pflichtbewussten Sohn, treuen und großzügigen Freund und geselligen Gastgeber.

Weitere Ausstellungen stehen schon fest: zum Jahreswechsel etwa geht es um den Wupperverband und die Industrialisierung. Im Laufe der Zeit soll zudem über die mittelfristige Zukunft der Kunsthalle diskutiert werden. Sie hat seit Jahren mit rückläufigen Besucherzahlen und Finanzproblemen zu tun. mws/red

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