Nach Flutkatastrophe

Wupper-Talsperrre: Ab Sonntag ist das Baden wieder möglich

Ab Sonntag ist das Baden wieder möglich.
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Ab Sonntag ist das Baden wieder möglich.

Untersuchungen des Gesundheitsamtes ergaben, dass der Betrieb wieder anlaufen kann.

Remscheid. Ab kommenden Sonntag ist das Baden an der Wupper-Talsperre wieder möglich. Wie der Wupperverband mitteilt, ergeben das Untersuchungen des Remscheider Gesundheitsamtes. Somit kann der Badebetrieb an der offiziellen Badestelle Kräwi wieder starten. Seit dem 11. April war die Talsperre bereits für den Bootssport und das Tauchen freigegeben.

Das Schwimmverbot wurde nach der Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 ausgesprochen worden. Gesperrt bleibt für das gesamte Jahr 2022 die Wupper-Vorsperre in Hückeswagen und Teile der Wupper-Talsperre – vom Absperrbauwerk der Wupper-Vorsperre bis zur Wiebach-Vorsperre. In diesen durch Ölsperren abgetrennten Bereichen kann ein Austreiben von Ölen nicht ausgeschlossen werden.

Dies hat auch Auswirkungen auf den Kanu-Wanderweg. Kanufahren ist nur auf der Hauptsperre möglich. Das Angelverbot gelte weiter, bis die Ergebnisse der Untersuchungen über die Schadstoffbelastungen der Fische abgeschlossen sind.

Badestellen Bever-, Brucher- und Lingese-Talsperre ebenfalls ab 15. Mai geöffnet

Auch an den offiziellen Badestellen an Bever-, Brucher- und Lingese-Talsperre kann der Badebetrieb wie gewohnt starten. Hier war nach kurzer Sicherheitspause der Betrieb auch im letzten Jahr schon wieder möglich gewesen.

Öffnung fordert Umsicht aller Beteiligten

Die Öffnung erfolgt in vorsichtigen Schritten, da ein Ereignis dieser Größenordnung bisher im Wuppergebiet nicht vorgekommen ist. Die Reinigung erfolgte sorgfältig und wurde flankiert von umfangreichen Untersuchungen. Eigenverantwortung der Freizeitgäste bleibt – wie auch vor dem Öleintrag – weiter bestehen. Falls Bürger*innen doch noch nicht entdeckte Verunreinigungen sehen sollten, können diese Bereiche beim Wupperverband gemeldet werden, teilt der Wupperverband mit.

Hintergrundinfo

An der Wupper-Talsperre waren beim Hochwasser Mitte Juli durch die Überschwemmung von Betrieben und Haushalten oberhalb der Talsperre mehr als 100.000 Liter Substanzen in die Wupper-Talsperre eingetragen worden. Hierbei handelte es sich vorrangig um Härteöle und weitere Betriebsmittel. Daraufhin war an der Talsperre der Umweltalarm ausgerufen worden. Der Wupperverband hatte unmittelbar das Havarie-Management gestartet: Unmittelbar nach dem Eintrag wurden Ölsperren gesetzt. Dann wurde zunächst Treibgut aus der Talsperre beseitigt. Im nächsten Schritt entfernte ein Fachunternehmen die Wasseroberfläche von Öl und weiteren Substanzen. Abschließend wurde das Ufer gereinigt. 

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