Verkehrssicherheit

A 1: Ab Mai könnte es hier blitzen

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Die Bezirksregierung gab grünes Licht. Gerät ist gekauft.

Von Manuel Praest

Wuppertal. Die Stadt wird voraussichtlich im Mai ihre neuen Blitzer an der Autobahn A 1 im Bereich der Baustelle Schwelmetalbrücke aufstellen. Auch die Bezirksregierung hat grünes Licht gegeben.

Im vergangenen Jahr hatte es nach der Mitteilung durch die Stadt einige Diskussionen gegeben. Der ADAC hatte scharf kritisiert, dass diese Ankündigung im Rahmen der Haushaltseinbringung erfolgt war. Gut 1,5 Millionen Euro erhofft sich die Stadt durch das Messgerät jährlich, wie Kämmerer Johannes Slawig ankündigte. Die Bezirksregierung hat die Anlage genehmigt: „Die Unfallkommission hat sich für die Installation einer Geschwindigkeits- und Gewichtskontrolle in beiden Fahrtrichtungen ausgesprochen und der Stadt Wuppertal den Betrieb dieser Überwachungsanlagen empfohlen.“

Sofern es durch die aktuelle Corona-Krise zu keinen weiteren Verzögerungen im Planungsablauf komme, könnte das Gerät in Betrieb genommen werden. Gekauft hat es die Stadt bereits. Über den genauen Standort der Radarfalle im Baustellenbereich und die Fahrtrichtung, in die geblitzt werden wird, sei noch nicht entschieden. Die Erneuerung der Schwelmetalbrücke wird noch länger dauern.

Der ADAC hatte vorab kritisiert, dass monetäre Interessen bei einem Blitzer nicht im Vordergrund stehen dürften. Wenn die Bezirksregierung einen Blitzer der Öffentlichkeit bekanntgebe oder in Wuppertals Fall der Verkehrsdezernent, „ist das in Ordnung, aber nicht der Kämmerer“, hatte ADAC-Experte Roman Suthold damals erklärt.

Zukünftig gibt es dann drei feste Anlagen rund um Wuppertal

Ein weiterer mobiler Blitzer der Stadt Wuppertal steht derzeit weit neben der A46. Ab der kommenden Woche soll aber auch er – an einer neuen Stelle – wieder in Betrieb gehen.

Mit der neuen Radarfalle an der A 1, dem Blitzer-Ensemble im Kreuz-Nord, das dem EN-Kreis gehört, und dem Gerät auf der A 46 sind es damit demnächst drei feste Anlagen rund um Wuppertal. Schon das sei für eine Stadt dieser Größe ein „außergewöhnlicher Fall“, so ADAC-Experte Roman Suthold.

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