Wupperwände

Kletterhalle will zurück an die Spitze

Der Vorsitzende des Trägervereins Wupperwände, Andreas Schlenkhoff. Foto: Anna Schwartz
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Der Vorsitzende des Trägervereins Wupperwände, Andreas Schlenkhoff.

Um im Wettkampfsport wieder eine größere Rolle spielen zu können, soll das Außengelände der Halle um eine Arena erweitert werden.

Von Günter Hiege

Wuppertal. Beim Förderverein des Klettersportzentrums Wupperwände war diese Nachricht aus Düsseldorf sehnlichst erwartet worden: Der Verein gehört zu den 18 Vereinen aus Wuppertal, die für das Landesförderprogramm Moderne Sportstätten NRW 2022 den Zuschlag bekommen haben. 430 000 Euro, also 50 Prozent der Gesamtkosten, soll er für die Modernisierung der 14 Jahre alten Halle an der Badischen Straße erhalten. Die war bei ihrer Eröffnung 2006 richtungsweisend in der Kletterszene in NRW und in ganz Deutschland gewesen, inzwischen aber von der rasanten Entwicklung der Sportart und anderen neueren Hallen überholt worden.

„Mit den geplanten Maßnahmen würde wir wieder eine, wenn nicht die attraktivste Halle in ganz NRW werden“, freut sich Andreas Schlenkhoff, der Vorsitzende des Trägervereins der Wupperwände. „Mit den ersten Maßnahmen können wir quasi sofort anfangen“, sagt Schlenkhoff. Gemeint sind verbesserter Brandschutz im Inneren, eine behindertengerechte Sanierung einer Toilette oder die Anschaffung neuer, größerer und damit kostspieliger Klettergriff-Elemente die im heutigen Wettkampfsport wichtig sind.

Um im Wettkampfsport wieder eine größere Rolle spielen zu können, soll das Außengelände der Halle um eine Arena erweitert werden, die auch eine Speedwand enthält. Draußen sollen nun zusätzlich zu der Speedwand noch ein Kletterturm für Lead und eine Boulderwand aufgestellt werden. Zusammen mit Zuschauerrängen ergäbe das eine Arena, die – teilüberdacht – neue Möglichkeiten für Wettkämpfe bietet. Fertigstellung soll pünktlich zum Frühjahr 2022 sein. Bis dahin soll auch noch Geld gesammelt werden, insgesamt werden wohl eine Million Euro verbaut.

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