„Keine Panik - ruhig bleiben“

Orientierungshilfe für die Neuen: Für 2800 „Erstis“ hat ein spannender Lebensabschnitt begonnen. Foto: Uwe Schinkel

WUPPERTAL Dekane und Unileitung werben vor fast 2800 jungen Leuten für die Angebote der Uni.

Von Andreas Lukesch

Mutmachen gehört zum Neuanfang: Deshalb sahen es die Dekane der sieben Fachbereiche an der Bergischen Universität auch als ihre Aufgabe an, die knapp 3000 Studienanfänger bei der Einführungsveranstaltung zum Semesterbeginn in der Uni-Halle in eine positive Grundstimmung zu versetzen. Die familiäre Atmosphäre nahmen die meisten „Erstis“ im Angesicht der bedrohlich wirkenden Campus-Architektur am Grifflenberg und der Aussicht auf mitunter übervolle Einführungsveranstaltungen dankbar auf - zumal bei vielen Wuppertal nicht gerade der Erstwunsch bei der Studienplatzwahl war. „Keine Panik - immer ruhig bleiben“, riet Professor Gerrit Walther, Dekan am Fachbereich Geistes- und Kulturwissenschaften. „Wir wollen mündige Studierende, die sich interessieren.“

„Die Organisation ist besser als in Bochum.“

Marcel Moras aus Düsseldorf

Interessieren dürften die meisten vor allem die Berufsaussichten, die sie mit dem Erlernten haben. Und da konnte Professor Michael Fallgatter nicht nur für die Schumpeter School of Business and Economics Motivationshilfe leisten: „Die Arbeitslosigkeit von Akademikern liegt bei vier Prozent. Ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind sehr gut.“

So ausgestattet starteten die Neuanfänger mit Hilfe älterer Semester in die Welcome Week. Aber was zählt, ist der erste Eindruck. Und der fiel bei den meisten durchaus positiv aus: Marcel Moras aus Düsseldorf zum Beispiel. Er studiert Bauingenieurwesen, war vorher in Bochum und zeigte sich beeindruckt von den Studienbedingungen in Wuppertal. „Das Fach ist gut ausgestattet, überhaupt ist die Organisation besser als in Bochum.“ Auch wenn ihm die Stadt noch nicht viel sagt, er will doch nach Wuppertal ziehen.

Michael Pampus muss das nicht. Er ist Wuppertaler und will es auch bleiben. Deshalb studiert er selbstredend an der Bergischen Universität Geschichte und Sozialwissenschaften auf Lehramt. Anna Wagner, angehende Grundschullehrerin aus Düsseldorf, wäre lieber in Köln gelandet, Wuppertal war ihr Zweitwunsch für Mathe, Deutsch und Englisch.

Dass es nun nicht die Mega-Uni am Rhein wurde, macht ihr wenig aus: „Das ist schon in Ordnung hier. Meine Freunde, die in Wuppertal studieren, berichten viel Positives.“

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