Karnevals-Brillen: Klage aus den USA

Düsseldorf. Amerikanische Konzerne verstehen offenbar keinen Spaß. Auch nicht, wenn es um den Karneval geht. Das närrische Kaufhaus Deiters muss kurz vor den tollen Tagen gleich drei Produkte aus den Regalen nehmen, darunter auch die Brille, die im Internet als „Piratenhut mit Bart“ zu finden war. Vor dem Düsseldorfer Landgericht hat sich Deiters mit dem Unternehmen auf einen Vergleich geeinigt.

Im Oktober erließ die Firma H2W aus dem kalifornischen Chatsworth eine einstweilige Verfügung gegen Deiters. Das Unternehmen, das vor allem Sonnenbrillen herstellt, wollte den Vertrieb von drei Brillen stoppen. Neben dem Piratenhut mit Bart wurden die Modelle „Hase, weiß“ und „Reggae“ beanstandet. Die Firma erklärte, dass sie ihre Urheberrechte missachtet sieht.

Dagegen hatte Deiters Einspruch eingelegt, der jetzt vor dem Landgericht verhandelt wurde. Doch der amerikanische Konzern wollte sich nicht darauf einlassen, dass die neckischen Brillen weiter verkauft werden. Am Ende einigten sich die Parteien auf einen Vergleich. Deiters zahlt 4000 Euro an H2W und vertreibt die Brillen nicht mehr. Sie wurden umgehend aus dem Programm genommen. si

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