Initiative will Underground erhalten

2000 Unterschriften

Wuppertal -ecr/neu- Wahrscheinlich 2023 sollen die Arbeiten für das Pina-Bausch-Zentrum in Wuppertal beginnen - so der Plan. Spätestens dann wäre das Underground, die Metal-Kneipe im Sopp’schen Pavillon an der B7 Geschichte - weil das Gebäude zur Förderkulisse für das Kulturzentrum gehört. Dagegen wehren sich jetzt aber Unterstützer der Kneipe.

Stefan Klaus hat eine Petition auf die Beine gestellt, die seit dem 22. Februar bereits um die 2000 Zeichner gefunden hat. Er fordert darin von den politischen Entscheidungsträgern, sich in die Planungen einzumischen und für den Fortbestand dieser Kultureinrichtung stark zu machen!“

Klaus sagt, er könne nicht verstehen, warum eine „funktionierende, florierende Kultureinrichtung abgewickelt werden soll“. Er würde sich wünschen, dass die Kneipe neben dem Tanzzentrum bestehen bleiben könnte. Auch Co-Inhaberin Melanie Hachel würde sich ein „Nebeneinander“ wünschen - auch wenn seit Einzug der Kneipe klar war, was passieren würde. Die Inhaber haben immer nur einen Mietvertrag für ein Jahr bekommen, der verlängert wird, solange es geht.

Wuppertals Kulturdezernent Matthias Nocke sieht zwar keine Chance für die Einrichtung am bisherigen Standort. Er betont aber, das Underground sei das „Aushängeschild“ der Metal-Kultur in der Stadt. Kulturverwaltung und Wirtschaftsförderung seien gerne behilflich, einen alternativen Standort zu suchen.

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