Tag der sauberen Bever

30 Helfer säubern Ufer der Talsperre

Die Helfer hatten alle Hände voll zu tun. Foto: Jürgen Moll
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Die Helfer hatten alle Hände voll zu tun.

Kurzfristig geplant, aber dennoch erfolgreich war die Müll-Sammelaktion Tag der sauberen Bever.

Von Heike Karsten

Hückeswagen. Kurzfristig geplant, aber dennoch erfolgreich war die Müll-Sammelaktion Tag der sauberen Bever. Anders als in den Vorjahren, als illegal entsorgte Autoreifen und sogar Waffen gefunden worden waren, überwogen diesmal die Flaschen und Glasscherben. Rund 30 Personen waren im Einsatz. Die DLRG-Wachstationen Hückeswagen und Radevormwald waren mit ihren Booten und Funkgeräten im Einsatz, um die Helfer zu den jeweiligen Einsatzorten am Ufer der Bever-Talsperre zu befördern und die vollen Mülltüten einzusammeln.

Zu den freiwilligen Müllsammlern zählte Otty Kessel. Die Camperin vom Campingplatz I in Käfernberg wurde mit Eimer, Handschuhen und Greifzange für den Einsatz ausgestattet. „Ich rege mich immer über den Dreck auf, also muss man selbst was dagegen tun“, sagte die Kölnerin. Das dachte sich auch Familie Goitzsch aus Wermelskirchen, die sich zum ersten Mal beim Tag der sauberen Bever engagierte. „Wir sind seit September in der Segler-Vereinigung Wuppertal“, erklärte Familienvater Olaf Goitzsch die Motivation zum Helfen. Denn von einer sauberen Umgebung profitieren nicht nur die Badegäste, sondern auch die dort ansässigen Vereine, die die Talsperre nutzen. Daher waren neben der DLRG auch die Segler-Vereinigung Wuppertal (SVWu), der Remscheider Segelyachtclub Bevertalsperre (RSCB) sowie die Camper im Einsatz.

Nach gut drei Stunden war der bereitstehende Hänger zu zwei Drittel gefüllt. Alte Gartenstühle, Badebekleidung und viel Restmüll waren zusammengekommen. Jürgen Windgassen vom Wupperverband saß am Steuer des Schleppers, mit dem er den Müll abtransportierte. Als Dank für die Helfer grillte der SVWu die vom Wupperverband gesponserten Würstchen. „Es hat allen Spaß gemacht, wir sind zufrieden“, sagte DLRG-Koordinator André Grutz.

Durch die wettermäßig schlechte Badesaison und den derzeit hohen Wasserstand hätte sich das Müllaufkommen in Grenzen gehalten. „Die Saison war nicht so extrem, wie in den Jahren zuvor“, sagte Grutz. Eine Waffe wurde dann doch noch gefunden: Das Messer war aber glücklicherweise nur ein Kinderspielzeug aus biegsamem Kunststoff.

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