Von der Heydt: 2018 kamen 118 000 Gäste

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Tausende Besucher gehen durch diese Türen, hinein in die vielbeachteten Ausstellungen des Von der Heydt-Museums. Foto: dpa

Wuppertaler Museum zeigt nun Lasker-Schüler.

Wuppertal. 118 000 Besucher kamen 2018 ins Von der Heydt-Museum – also durchschnittlich fast 2300 pro Woche. Was an Ausstellungen zu Paula Modersohn-Becker und Jankel Adler sowie an der Sammlungspräsentation „Blockbuster“ lag. Begleitende Angebote wie „Kunsthochdrei“ und der Museumsshop werden weiterhin gut angenommen. Das stellte der Museumsverein nun fest. Knapp 4000 Besucher hatte die Kunsthalle Barmen.

Vorstandssprecher Joachim Schmidt-Hermesdorf würdigte die Arbeit, die Museumschef Gerhard Finckh geleistet hat. Er ging davon aus, dass die Findungskommission Finckhs Nachfolge spätestens Ende November klären werde. Bedarf sieht er beim Personal: 26 Stellen – „das ist einfach viel zu wenig“.

Ab dem 6. Oktober widmet sich das Von der Heydt-Museum Else Lasker-Schüler. Neben ihrem bildnerischen Oeuvre, Fotos und Zitaten aus dem literarischen Werk zeigt die Ausstellung Verbindungslinien zu anderen Vertretern der expressionistischen Avantgarde wie Franz Marc, August Macke, Oskar Kokoschka und George Grosz.

Ab November läuft parallel eine Schau zu Oskar Schlemmer (1888-1943). Der Fokus liegt aber nicht auf seinen Jahren am Bauhaus, sondern auf den in Wuppertal entstandenen Spätwerken wie dem „Lackballett“ und den „Fensterbildern“.

Das neue Jahr bringt Kunst von Hannsjörg Voth. 1940 geboren, steht er für Konzeptkunst und „Land Art“. Bekannt wurde er mit Großskulpturen, die er in Marokko schuf. dad

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