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Wurde die Teilnehmerzahl kleingehalten? Symbolfoto: RK

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Wuppertal. Wochen nach Ende der Karnevalssaison beschäftigt der Wuppertaler Rosensonntagszug die Politik. Die Polizei habe den Zug kleingerechnet, empört sich der SPD-Landtagsabgeordnete Andreas Bialas in einer Anfrage an die Landesregierung. Nach Schätzungen von Teilnehmern sei von bis zu 50 000 Karnevalisten auszugehen. Die Wuppertaler Polizei habe nur 4500 vermeldet. Innenminister Herbert Reul (CDU) teilte die Aufregung in seiner Antwort nicht. „Nein“, entgegnete er der Aufforderung, die Zahlen zu überprüfen. „Eine gesetzliche Regelung zur Zählung von Teilnehmern bei Karnevalsumzügen außerhalb von Versammlungsstätten besteht nicht.“ Bialas: „Sind sich die Verantwortlichen darüber klar, dass die Nennung falscher Zahlen geeignet ist, den Zug in Verruf zu bringen und damit auch mögliche Unterstützungsleistungen in Zukunft erschweren?“ red

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