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Das Bündnis hat Zelte zum Wohnen „angeboten“. Foto: Joachim Hennig

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Düsseldorf. Das Bündnis „Wir wollen wohnen“ hat am Mittwoch mit einer Demonstration in der Düsseldorfer Innenstadt auf sich aufmerksam gemacht – mit drei blauen Igluzelten auf dem Heinrich-Heine-Platz. Das Bündnis aus Mieterbund, DGB, Paritätischer, Awo, Caritas, Diakonie und Sozialverband VdK fordert den Erhalt und Ausbau des Mieterschutzes und den Neubau von mehr bezahlbaren Wohnungen. Im Schnitt würden die Bürger der Landeshauptstadt 45 Prozent ihres Einkommens für Miete ausgeben, wie eine Studie der Hans-Böckler-Stiftung ergab. 30 Prozent seien die Grenze des Leistbaren. Die Lösung für das Problem sieht das Bündnis in neuem Wohnraum, der durch öffentliches Geld finanziert wird. Das Land solle seine Anstrengungen verdoppeln. Das Bündnis fordert, dass jährlich 80 000 Wohnungen in NRW gebaut werden sollen und mindestens 20 000 davon öffentlich gefördert werden. Zuletzt seien nur 45 000 Wohnungen gebaut und lediglich 6100 gefördert worden. jh

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