Haschkekse über Telegram verkauft

Zwei Männer wegen Drogenhandels angeklagt

Wuppertal -kati- Vor dem Landgericht hat am Donnerstag der Prozess um einen Drogenhandel über den Kurznachrichtendienst „Telegram“ begonnen. Angeklagt sind zwei junge Männer, 29 und 32 Jahre alt. Dabei soll der 32-Jährige Drogen wie Marihuana, Amphetamin, Ecstasy und Haschkekse beschafft haben. Der 29-Jährige soll diese dann über eine Chatgruppe bei Telegram deutschlandweit verkauft haben.

Laut Anklage mussten die Käufer teils in Vorkasse gehen, größeren Abnehmern wurden die Drogen teils auf Kommissionsbasis überlassen. Einige dieser Geschäfte schlossen sie mit einer „Lisa“ ab, der sie zuletzt sechs Kilo Amphetamin verkauft haben sollen. Bei „Lisa“ handelte es sich aber um eine Scheinkäuferin des Landeskriminalamts.

Der 29-Jährige soll einen Teil der Drogen in einem Spind in einem Wuppertaler Bordell aufbewahrt haben, in unmittelbarer Nähe soll sich auch ein Waffenkoffer mit einer Schreckschuss-Pistole samt Munition befunden haben. Auch der 32-Jährige soll zwei Teleskopschlagstöcke in der Nähe eines Tresors im Schlafzimmer verwahrt haben.

Die übrige Ware sollen sie in einer Wohnung gelagert haben. Zugang dazu soll ihnen eine 27-Jährige ermöglicht haben. Sie ist der Beihilfe zum Drogenhandel angeklagt. Die beiden Männer müssen sich wegen bewaffneten Drogenhandels verantworten. Ein Urteil im Prozess könnte am 18. Dezember fallen.

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