Komplex

Hako-Event-Arena schließt im Juli

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Am 31. Juli ist Schluss in der Hako-Event-Arena im Wuppertaler Westen. Der Hallenkomplex an der Vohwinkler Straße steht zum Verkauf.

WUPPERTAL Der Hallenkomplex in Wuppertal steht zum Verkauf. Den 45 Mitarbeitern wurde bereits gekündigt.

Von Eike Birkmeier

Für die Sport- und Veranstaltungsszene im Wuppertaler Westen ist es eine schlechte Nachricht. Zum 31. Juli wird die Hako-Event-Arena ihre Pforten endgültig schließen. Das teilte das Unternehmen auf Anfrage mit. Den Mitarbeitern – fünf in Voll-, 40 in Teilzeit angestellt – sei bereits fristgerecht gekündigt worden.

Was mit dem weitläufigen Hallenkomplex an der Vohwinkeler Straße passieren wird, ist noch offen. Er steht zum Verkauf. Hako-Sport-Geschäftsführer Bernd Bigge nennt wirtschaftliche Gründe für die Entscheidung.

Nachnutzung: Fabrikflächen oder Lagerhallen denkbar

„Gerade in den Sommermonaten ist die Vermietung schwierig, während wir weiterhin hohe Kosten haben“, erläutert er. Ein Weiterbetrieb sei wirtschaftlich nicht darstellbar. „Wir werden unsere Vermietungen bis zum 31. Juli durchführen“, so Bigge. Für die danach bereits geplanten Veranstaltungen werde nach räumlichen Alternativen gesucht.

Die Hako-Event Arena in Vohwinkel besteht unter anderem aus einem Veranstaltungsbereich für mehrere 100 Besucher und einer großen Halle mit 600 Sitzplätzen. Dazu kommen eine Hallenfußballanlage und eine Mehrzweckhalle, die in den Wintermonaten als Eisbahn dient. Angeschlossen ist auch eine Gastronomie.

Laut Hako-Sport laufen derzeit Gespräche über die Nachnutzung. Entschieden sei diesbezüglich noch nichts. Denkbar seien etwa Fabrikationsflächen oder Lagerhallen. Nicht nur für Vohwinkel ist die Schließung ein schwerer Schlag. In der Hako-Event-Arena fanden regelmäßig große Veranstaltungen mit Besuchern aus dem gesamten Stadtgebiet statt.

Eine wichtige Heimat war die Arena auch für den Karneval. „Die Schließung ist sehr bedauerlich“, sagt Guido Werner, Ehrenpräsident der KaGe Prinzengarde Wuppertal. Er und seine Mitstreiter müssen sich jetzt nach anderen Möglichkeiten für die Karnevalssitzungen der kommenden Session umsehen. „Es wird nicht leicht sein, Alternative zu finden“, befürchtet Werner.

Der Vorsitzende des Fördervereins historische Schwebebahn Mathias Conrads sorgt sich derweil um die Zukunft der Exponate, die auf dem Hako-Event-Gelände stehen. Dazu gehören historische Gerüstteile des Wuppertaler Wahrzeichens. „Es wäre natürlich schön, wenn wir die Exponate auch mit einem neuen Betreiber dort ausstellen könnten“, hofft Conrads.

HAKO-EVENT-ARENA

AREAL Die Hako-Event-Arena gibt es seit 15 Jahren. Außer den Veranstaltungssälen, in denen Veranstaltungen mit zu 1000 Menschen stattfinden können, gibt es auch Indoor-Soccer, eine Fußballschule und eine Eisbahn.

Der Hallenkomplex besteht seit 15 Jahren. 2014 wurde ein aufwendiger Umbau abgeschlossen. In die Arbeiten flossen rund eine Million Euro.

Bekannt ist Hako-Event auch für die dortige Eisbahn. Sie führte nach der Schließung des Eislaufzentrums im ehemaligen Gebhardebäude an der Kaiserstraße die lange Vohwinkeler Schlittschuhtradition fort.

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