Schutzraum

Häusliche Gewalt: Julis fordern ein Männerhaus

Bei etwa 5 Prozent der Fälle häuslicher Gewalt im Kreis sind die Opfer männlich. Foto: Jan-Philipp Strobel/dpa
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Jährlich sind rund 30.000 Männer deutschlandweit von häuslicher Gewalt betroffen.

Wuppertal. Die Jungen Liberalen Wuppertal, die Jugendorganisation der FDP, fordert vor dem Hintergrund der bundesweit gestiegenen Fälle von häuslicher Gewalt ein Männerhaus für Wuppertal, in dem von Gewalt betroffene Männer Schutz suchen können.

Die Julis möchten das Thema häusliche Gewalt gegen Männer aus der Grauzone holen und die Sensibilisierung fördern. „Bei deutschlandweit jährlich rund 30.000 betroffenen Männern gibt es im gesamten Bundesgebiet nur wenige Männerhäuser als Schutzorte vor häuslicher Gewalt. Diese Zahlen finden jedoch kaum öffentliche Beachtung“, schreiben sie und betonen, dass alle Opfer häuslicher Gewalt, gleich welchen Geschlechts, größtmöglichen Schutz und seelsorgerische Betreuungsangebote verdienen.

„Wuppertal ist aufgrund seiner zentralen Anbindung und günstig verfügbarem Wohnraum sowie eines starken zivilgesellschaftlichen Zusammenhalts für eine solche Institution besonders geeignet“, erklärt der Vize-Vorsitzende der Jungen Liberalen, Niklas Mittelstädt. Durch eine finanzielle Beteiligung sowie die Unterstützung der zivilgesellschaftlichen Organisationen bei der Suche nach einem Standort könne die Stadt laut den Julis wertvolle Unterstützungsarbeit leisten und das Projekt finanziell absichern.

Corona begünstigt häusliche Gewalt. Das Solinger Frauenhaus verzeichnet seit Beginn der Pandemie eine wachsende Zahl an Anfragen.

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