Haan hat die meisten Unfallopfer

Am 7. November verunglückte ein 18-Jähriger in Haan. Foto: Polizei
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Am 7. November verunglückte ein 18-Jähriger in Haan.

Haan 95 Verkehrsunfällen, bei denen Menschen verletzt worden sind, wurden im vergangenen Jahr in Haan registriert. 26 Personen erwischte es dabei schwer, 101 weitere wurden leicht verletzt. Die sogenannte Verunglücktenhäufigkeitszahl, bei der die tatsächliche Zahl der Verletzten auf 100 000 Einwohner hochgerechnet wird, liegt in Haan für das vergangene Jahr bei 417.

Keine andere Stadt im Kreis Mettmann hat diesen Wert erreicht. Nach Haan folgt Hilden an zweiter Stelle. Mit 377 liege die Nachbarstadt aber schon deutlich dahinter. Der kreisweite Durchschnittswert beträgt 319. „Wir haben uns schon sehr gewundert, dass Haan so einen Ausreißer im vergangenen Jahr gebildet hat“, berichtete Hauptkommissar Wolfgang Nellen mit. Überall sei die Zahl der Verkehrsunfälle mit Verletzten coronabedingt zurückgegangen – „nur hier nicht“. Woran liegt das? Spekulieren wollte der Polizei-Experte nicht, einen relativ deutlichen Hinweis gab er dann aber doch: „Wir hatten im vergangenen Jahr eine Menge Großbaustellen in der Umgebung“, sagte er und nannte unter anderem das Autobahnkreuz Hilden und die Baustelle im Ittertal als Beispiele: „Wir gehen davon aus, dass das Haaner Stadtgebiet verstärkt als Ausweichstrecke genutzt worden ist“, so Nellen – und das erhöhte Verkehrsaufkommen habe dann auch zu mehr Unfällen geführt.

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