Im Grünen Zoo stehen viele Veränderungen an

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Der Wuppertaler Zoo will die Eisbären abgeben. Archivfoto: Fries

Wuppertaler Tierpark leidet unter dem Ausfall der Schwebebahn. Stadt will mit 1,5 bis 2 Millionen Euro gegensteuern.

Wuppertal. 2019 ist ein schwieriges Jahr für den Wuppertaler Zoo. Im März blieb der Grüne Zoo gleich an mehreren stürmischen Tagen wegen der Gefahr herabfallender Äste und umstürzender Bäume geschlossen. Besonders schmerzt den Zoo aber der Ausfall der Schwebebahn bis zum 1. August, denn für viele Zoobesucher gehört die Hin- und Abfahrt mit Wuppertals Wahrzeichen zum Gesamterlebnis. Mit Investitionen in Höhe von 1,5 bis 2 Millionen Euro will die Stadt Wuppertal 2020/2021 gegensteuern. So sieht es jedenfalls der Entwurf der Verwaltung für den kommenden Doppelhaushalt vor.

In der Jahresversammlung des Zoovereins hatte Oberbürgermeister Andreas Mucke (SPD) vor einigen Wochen dem Zoo und seinen Unterstützern verbal im Fall des Bonobo-Affen Bili den Rücken gestärkt. Mucke kündigte an, dass der Zoo auch die dringend benötigte Hilfe bei der Pflege der historischen Parkanlage erhalten werde.

Der Rohbau für die Freiflugvoliere steht bereits

Am Montag hat ein Fachmann des Garten- und Forstamtes die Arbeit aufgenommen. Er soll sich an mehreren Tagen in der Woche speziell um den Baumbestand im Zoo kümmern.

„Der Betriebshof ist 1962 erbaut worden. Bevor wir uns Gedanken um den Umbau der Gehege machen können, müssen wir uns mit der Modernisierung der sanitären Anlagen für die Mitarbeiter im Zoo beschäftigen“, nennt Matthias Nocke eine weitere Baustelle, die zwar von den Besuchern nicht wahrgenommen wird, aber ein erheblicher Kostenfaktor sein dürfte.

Zoodirektor Lawrenz hofft auf kleinere Schritte, wie die Vorbereitung der Anlage der kanadischen Seelöwen auf einen Auszug der Eisbären aus dem Zoo. Kommt die Anfrage eines Zoos, der den Eisbären vergleichbare oder bessere Bedingungen bietet, dann sollen sie abgegeben werden.

Während das Bauprojekt Freiflugvoliere „Aralandia“ Fortschritte macht und der Rohbau bereits steht, wird es hingegen noch Jahre dauern, bevor der Zooverein mit der Anlage für bedrohte asiatische Tierarten die nächste große Aufgabe in Angriff nehmen kann. red

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