Grüne Oasen in der Großstadt

In Sachen Natur hat die Landeshauptstadt einiges zu bieten

Von Stephan Eppinger

Düsseldorf Der Frühling setzt sich immer stärker durch - schon jetzt gab es viele sonnige Tage, die zu einem Spaziergang eingeladen haben. Und ein wenig träumen darf man auch jetzt schon von einer Zeit ohne Masken und Pandemie-Auflagen. . . Zum Beispiel mit dem neuen Stadtführer, der 80 grüne Glücksorte in der Landeshauptstadt Düsseldorf präsentiert.

Und die hat wie die Zahlen belegen in Sachen Natur viel zu bieten: Dort gibt es 29 Parkanlagen, 2500 Hektar Waldfläche, 72 Kleingartenanlagen und zwölf Naturschutzgebiete. Autorin Annette Kanis hat 80 Tipps parat, von denen wir einige für Sie ausgesucht haben:

Stadtnah und gleichermaßen verwunschen ist der Schlosspark Eller zum Beispiel ein lohnendes Ziel. Dort finden nicht nur Großstädter Ruhe und Gelassenheit mit Blick auf das kleine Schloss, das an frühere Zeiten erinnert.

Nicht nur im Ruhrgebiet wurden alte Industrieanlagen zu Naturparadies. Das kann man gut bei einem Besuch des Industriepfades in Gerresheim erleben. Wo früher Ziegeleiarbeiter Lehm abbauten, schlängelt sich heute der Pillebach durch schöne Natur.

Empfehlenswert ist auch das Bonsaimuseum mit seinen mehr als 100 Bäumen im Miniaturformat, das an der Hammer Dorfstraße liegt.

Sehr grün ist der Golzheimer Friedhof mit seinen alten Gräbern. Wie ein Parkband mit altem Baumbestand liegt er mitten in der Stadt – unweit der Robert-Schumann Hochschule.

Ein Highlight im Wortsinn sind die Lichtbänke im Hofgarten, die sich an der Allee befinden, die vom Schloss Jägerhof in den Hofgarten hineinführt.

Im Nordpark befindet sich der Japanische Garten, der den Fernen Osten an den Rhein bringt. Klarheit und Ruhe strahlt diese exotische botanische Schönheit aus.

Wenn der Lockdown sein Ende findet, ist eine Schiffstour nach Kaiserswerth immer zu empfehlen, denn sie bringt eine neue Perspektive auf die Großstadt. Und das Ziel mit seinen Barockhäusern und der Kaiserpfalz sollte man sich nicht entgehen lassen. Danach lässt es sich im Ehrenhof mit seinen Museen entspannen. Am Springbrunnen kann man auf Liegen entspannen.

Ebenfalls ein Ort für eine kleine Pause ist die Brücke im Medienhafen, welche die Straßen Am Handelshafen und Speditionsstraße miteinander verbindet. Zu den optischen Highlights zählen hier auf jeden Fall die nahe gelegenen Gehry-Bauten.

Annette Kanis: Grüne Glücksorte in Düsseldorf, Droste-Verlag, 168 S., 14,99 Euro

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