Gibt es wieder Ärger beim Ersti-Ansturm?

Kneipentouren zum Uni-Start sorgten für Unmut in Elberfeld.

Wuppertal. Am Montag wurden an der Bergischen Universität 4000 neue Studierende begrüßt, insgesamt lernen damit rund 23 000 junge Menschen an der Wuppertaler Hochschule. Auch in diesem Jahr werden die „Erstis“ ihre obligatorischen Kneipentouren durchführen.

Wie jedes Mal sind in dieser Woche die Bars im Luisenviertel der Hauptanlaufpunkt der Fachschaften. Seitdem es 2017 aber Trinkspiele auf offener Straße gab, war das Verhältnis zwischen Studierenden und Wirten an der Luisenstraße zeitweise angespannt, Kritik kam von den Anwohnern.

Es müsse deutlich werden, dass das Luisenviertel nicht nur Feiermeile, sondern auch Wohnquartier sei. Die IG Luisenstraße versuchte, auf die Kneipengänger einzuwirken. Seit Frühjahr wird im Viertel durch Plakate an den Häuserfassaden darauf hingewiesen, dass die allgemeine Ruhezeit ab 22 Uhr auch dort gilt. „Viele Menschen wollen unter der Woche schlafen, da sie morgens zur Arbeit müssen.“ So schildern es auch die Betroffenen. Es sei schon nervig, wenn so viele Leute „praktisch bei einem vor dem Fenster stehen und laut sind“.

Für die diesjährige Einführungswoche hoffen alle Betroffenen auf rücksichtsvolles Verhalten. Organisiert werden diese Kennenlern-Programme, rund um Uni und Stadt von den Fachschaften – also den studentischen Vertretungen. Die Uni-Pressestelle sagt dazu: „Wir haben Vertrauen in unsere Studierenden und gehen von keinen Vorfällen aus.“ est/vs

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