„Gibt keinen Grund für Lockerungen“

Johannes Slawig

Wuppertal In dieser Woche wird sich entscheiden, wie es mit dem Lockdown weitergeht: Am Dienstag trifft sich die Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten. „Der Wuppertaler Krisenstab wird am Mittwoch zu seiner ersten Sitzung im neuen Jahr zusammenkommen – per Videokonferenz, wie ab jetzt immer – um die Ergebnisse der Konferenz auszuwerten und mögliche Umsetzungsbeschlüsse zu fassen“, teilt Stadtdirektor und Leiter des Krisenstabs Johannes Slawig mit.

„Die Maßnahmen des Lockdowns haben bisher nicht die erhoffte Wirkung gezeigt. Die Wuppertaler Fallzahlen bleiben auf einem erschreckend hohen Niveau.“ Er befürchte, dass die Zahlen nach den Feiertagen sogar noch steigen werden. „Daher gibt es überhaupt keinen Grund für eine Lockerung. Ich halte es für notwendig, dass der bestehende Lockdown weitergeführt wird. Und dass in den Schulen der Präsenzunterricht durch andere Unterrichtsformen ersetzt wird.“

Um so wichtiger werde die Impfung als einzige Perspektive für einen Ausweg aus der Pandemie. „Ich bin sehr enttäuscht über das bisher langsame Tempo bei der Auslieferung des Impfstoffes. In Wuppertal ist alles vorbereitet: Jetzt brauchen wir sehr schnell so viel Impfstoff wie möglich. Vom Bund erwarte ich, dass die Zahl deutlich erhöht wird. Die bisher angekündigten 2800 Impfdosen pro Woche sind viel zu wenig.“ Geimpft werden soll in Pflegeeinrichtungen. Die Abwicklung liegt in der Hand der Kassenärztlichen Vereinigung, die die mobilen Teams organisieren wird.“

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