Betrug im Internet

Frau aus Wermelskirchen wird Opfer von „Romance Scamming“

Die Polizei sucht dringend Zeugen.
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Ein Polizist steigt für einen Einsatz aus dem Polizeiwagen.

Beim „Romance Scamming“ versuchen Betrüger zunächst das Vertrauen und anschließend das Geld ihrer Opfer zu erlangen.

Wermelskirchen. Eine 75-jährige Wermelskirchenerin ist Opfer eines Betrügers geworden, der einen hohen Geldbetrag ergaunerte.

Laut Polizei fiel die 75-Jährige einem sogenannten „Romance Scamming“ zum Opfer. Sie lernte über Facebook einen Mann namens Frank George kennen und chattete später über WhatsApp mit dem Mann.

Der Betrüger, angeblich ein Geschäftsmann aus Liverpool, behauptete gegenüber der Wermelskirchenerin, seine Frau verloren zu haben und sich aktuell mit dem 14-jährigen Sohn auf Zypern zu befinden. Dorthin sollte eine Lieferung verschifft werden, die der Zoll angeblich aufgrund fehlender Gebühren zurückhalten würde.

Die Seniorin überwies das nötige Geld auf ein angegebenes Konto. Im weiteren Verlauf verlangte der Betrüger weitere hohe Summen als „Lizenzgebühren“ und für die Auslieferung der Ware innerhalb Zyperns. Die Geschädigte überwies insgesamt drei Beträge mit einer Höhe von 21.000 Euro.

Als der Betrüger weitere 11.000 Euro verlangte, wandte sich die Seniorin an ihre Hausbank, um einen Kredit aufzunehmen. Ein aufmerksamer Mitarbeiter einer Wermelskirchener Bank erkundigte sich nach dem Verwendungszweck und alarmierte anschließend die Polizei.

Die Polizei Rhein-Berg warnt noch einmal eindringlich vor der Betrugsmasche „Romance Scamming“, bei der Betrüger versuchen, zunächst das Vertrauen und anschließend das Geld ihrer Opfer zu erlangen.

  • Grundsätzlich sollten Sie nie Überweisungen an Unbekannte tätigen
  • Seien Sie grundsätzlich vorsichtig bei Bekanntschaften im Internet.
  • Oft nehmen die Betrüger sogenannte „Scammer“ über falsche Profile mit äußerst attraktiven Bildern auf Social-Media-Plattformen Kontakt auf und überhäufen ihre Opfer zunächst mit Komplimenten und Liebesbekundungen.
  • Im weiteren Verlauf geben die Betrüger dann vor, sich in einer Notlage zu befinden, z.B. Auslandsreisen, Tod naher Angehöriger, schwere Krankheiten, Diebstahl von Geldmitteln oder Reisegepäck usw., um letztlich ihre Opfer um Überweisungen zu bitten.
  • Wenn Sie Opfer von „Romance Scamming“ geworden sind, erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.

Bei weiteren Fragen zu dieser oder anderen Betrugsmaschen, oder wenn Sie eine Beratung benötigen, steht Ihnen das Fachkommissariat Kriminalprävention/Opferschutz der Polizei Rhein-Berg unter der Rufnummer 02202/ 205-444 zur Verfügung. red

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