Mit dem Flügel wandelt er auf Techno-Pfaden

Wuppertal. Druckvoll wummert die Basslinie durch den Raum. Gleichzeitig treiben perkussive Elemente den Rhythmus an, während immer wiederkehrende Klangmuster eine fast hypnotische Wirkung entfalten. Im Publikum beginnen die ersten Köpfe zu wippen. Wer die Augen schließt, könnte sich in einem angesagten Club wähnen. Aber: Statt mit elektronischem Equipment wird der Sound rein akustisch erzeugt – auf einem Konzertflügel.

Die Grenzen zwischen Klassik und Pop auflösen – das sollen die „Piano Late Nights“, die Moderatorin Mariko Sudo und Mitstreiter ins Leben gerufen haben. Und dass das funktioniert, zeigte schon die Premiere vor wenigen Wochen mit Kai Schumacher. Er verblüffte als erster Gast mit seinen an Techno und Minimal-Music angelehnten Kompositionen. Durch verschiedene Hilfsmittel wie Holzklötze oder Spezialknete präpariert er die Klaviersaiten und verändert dadurch den Klang des Flügels.

Die zweite Auflage der Piano Late Night findet am 29. März, 17 Uhr, in der Klavierwerkstatt Pianovum, Wilhelm-Muthmann-Straße 15 in Wuppertal. Zu Gast ist Bratschist und Obertonsänger Garth Lubbe. In der zweiten Jahreshälfte will Götz Alsmann vorbeischauen. eib/red

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