Flat-Tower wird kontrovers diskutiert

Der Flat-Tower erregt die Gemüter. Foto: BAUTAL Architekten Part mbB
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Der Flat-Tower erregt die Gemüter.

Pläne am Christbusch in Wuppertal

Wuppertal -est- Mit seinem Projekt am Christbusch sorgt Antonio Pinca für Diskussion: Während es aus Politik und von der Stadt viel Zuspruch für das geplante Mini-Wohnhochhaus, den sogenannten Flat-Tower, gab, sieht die Initiative Aufbruch Hesselnberg das Projekt kritisch. Unter anderem wurde in einer Bürgerversammlung kritisiert, warum ein zunächst an dem Standort geplantes Bauvorhaben verworfen wurde, damit dort nun ein offenbar deutlich größeres Projekt realisiert werde. Es sei fraglich, ob es einer solchen „Landmarke“ an dieser Stelle bedürfe, hieß es.

Diesen Vorwurf kann Robert Düssel allerdings nicht nachvollziehen. Ihm gehörte das Grundstück, bevor Pinca es übernahm. Dass Düssels eigene Pläne bei den Anwohnern besser ankamen, verstehe er nicht. „Jetzt wird es ein Haus. Ursprünglich hatte ich fünf bis sechs Häuser samt Tiefgarage vorgesehen“, so Düssel, der auch Geschäftspartner Pincas ist, mit ihm den Rotter Bunker umbauen will. „So wäre viel mehr Fläche versiegelt worden“, sagt er. Viel Grün wäre gar nicht mehr geblieben, so der Wuppertaler, der ebenso wie Pinca überrascht war, dass es auch aus der Grünen-Fraktion in der Bezirksvertretung Barmen Widerstand für den Flat-Tower gab. Düssels Vorhaben war damals auch im Gestaltungsbeirat auf Ablehnung gestoßen. Auch wenn das Gremium nur eine „Empfehlung“ aussprechen dürfe, habe er schließlich den Bauantrag zurückgenommen. Pinca kaufte schließlich das Eckgrundstück und startete seine eigene Planung – die übrigens im Gestaltungsbeirat positiv aufgenommen wurde. Aufbruch Hesselnberg hatte unter anderem auch moniert, dass der Flat-Tower, der maximal 22 Meter hoch werden wird, alleine gar nicht genehmigungsfähig gewesen wäre. Die Stadt setzte dafür einen gemeinsamen Bebauungsplan auf, der auch das ehemalige Witte-Gelände umfasst. Ein Investor will dort Seniorenwohnungen errichten.

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