Kriminelle Bande

Fahrradunfall vorgetäuscht - Brutaler Straßenraub in Düsseldorf

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DÜSSELDORF 43-Jähriger wird schwer verletzt. Polizei nimmt mutmaßliche Täter fest.

Bei einem brutalen Straßenraub in der Nacht zu Dienstag ist in Düsseldorf-Wersten ein 43-Jähriger so schwer verletzt worden, dass er sich im Krankenhaus behandeln lassen musste. Die fünf mutmaßlichen Räuber im Alter von 17, 18, 19, 32 und 39 Jahren konnten im Rahmen einer Fahndung angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Alle stammen aus Südosteuropa. Die beiden 17- und 19-Jährigen haben keinen festen Wohnsitz in Deutschland und sollen am Dienstag dem Haftrichter vorgeführt werden.

Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei kam der Mann gegen 2.45 Uhr aus dem Südpark gegenüber der Harffstraße auf die Siegburger Straße. In Höhe der Kirche fuhren mehrere Männer auf Fahrrädern an ihm vorbei. Plötzlich drehten zwei der Männer um und täuschten einen Sturz vor ihm vor. Sofort kamen die anderen Personen dazu und griffen den 43-Jährigen an. Er wurde geschlagen und am Boden liegend getreten. 

Die Tatverdächtigen raubten den mitgeführten Rucksack, die Geldbörse samt Inhalt und das Mobiltelefon. Im Anschluss flüchtete die Gruppe auf Fahrrädern in den Südpark in Richtung Oberbilker S-Bahnhof. 

Im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen traf die Polizei fünf Männer auf Rädern auf der Linienstraße an. Deren Aussehen entsprach der abgegebenen Beschreibung. Die Beamten durchsuchten die Männer und fanden das geraubte Mobiltelefon. Der Rucksack und die Geldbörse des Opfers blieben trotz Absuche des Fluchtweges mit einem Diensthund verschwunden. 

Die beiden Tatverdächtigen ohne Wohnsitz in Deutschland (17 und 19 Jahre alt) wurden vorläufig festgenommen und sollen am Dienstag dem Haftrichter vorgeführt werden. Das verletzte Opfer wird in einer Klinik behandelt. Gegen die mutmaßlichen Mittäter dauern die Ermittlungen an.red

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