Rad-Abstellanlage

162 Fahrradbügel für den Wuppertaler Hauptbahnhof

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So soll die geplante Radabstellanlage aussehen. Die vorhandenen Rad-Boxen werden durch Bügel ergänzt. 

Im Frühjahr sollen die Arbeiten beginnen.

Von Eike Rüdebusch

Wuppertal. Im Parkhaus am Wuppertaler Hauptbahnhof sollen 162 neue Radbügel aufgestellt werden. Das erklärte Martina Langer, Projektleiterin Döppersberg. Die Ausschreibung laufe. Sie organisiert die Arbeiten im Parkhaus, die Stadtwerke übernehmen später die Pflege und Wartung der Rad-Abstellanlage. Die Bügel ergänzen die bisher dort stehenden 20 abschließbaren Fahrradboxen. Sie sollen bis zum im Frühjahr aufgestellt werden, sodass dann pünktlich zur Fahrrad-Saison insgesamt 182 sichere Abstellplätze für Fahrräder am Wuppertaler Hauptbahnhof zur Verfügung stehen.

Räder stehen verschlossen – Zugang per Code oder Abo-Karte

Sie werden aber nicht frei zugänglich sein, sondern mit dem System „Dein Radschloss“ verknüpft. Das ist ein Partnerunternehmen des Verkehrsverbunds Rhein Ruhr (VRR), das Abstellanlagen anbietet, die man per App buchen kann. Damit sollen auch die bestehenden 20 Boxen im Parkhaus verknüpft werden, das bisherige Mietsystem mit Schlüssel werde damit hinfällig, erklärt Holger Stephan von den WSW. Die Boxen und die Bügel sollen durch eine Tür abgeschirmt werden, die man per Abokarte oder Code öffnen können wird.

Parkplätze sollen durch den Umbau nicht wegfallen, lediglich fünf Frauenparkplätze müssten verlegt werden. Das Mietsystem werde umgestellt, sobald die anderen Rad-Boxen an den anderen Wuppertaler Bahnhöfen ebenfalls installiert seien, so Stephan. 58 dieser Boxen soll es laut Beschluss geben – 24 in Vohwinkel, zwölf am Barmer Bahnhof, zwölf in Oberbarmen, und zehn an der Steinbeck.

Den Großteil der Kosten übernimmt der VRR

Die Stadt geht von Kosten in Höhe von 190 000 Euro aus, die aber durch den VRR mit 131 000 Euro gefördert werden. Die Arbeiten an den Boxen sollen ebenfalls in diesem Jahr beginnen. Die Fahrradbeauftragte der Stadt Wuppertal, Norina Peinelt, sieht das System als gute Lösung, die Preise seien niedrig, die Räder gut gesichert. Sie betont aber, dass die Stadt das Projekt nicht federführend geleitet habe, sondern nur begleitet.

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