Prozess

Springmann-Prozess: Enkel sagt zum ersten Mal aus

WUPPERTAL Angeklagter schildert die Tage vor der Tat.

Im Mordprozess um das Wuppertaler Ehepaar Springmann hat der Enkel (27) am Montag vor dem Landgericht Wuppertal begonnen, sich zu den Tatvorwürfen zu äußern. Er schildert auch, was er in den Tagen vor dem Tod seiner Großeltern gemacht hat. „Ich habe meinen Opa, der mir der mir den Vater ersetzt hat, innig geliebt, ähnlich war es mit meiner Oma“, sagte der, 27-Jährige, wobei er mehrfach stockte. „Ich habe meine Großeltern nicht getötet.“ Der Enkel hat lange geschwiegen.

Zum Schluss des Prozesses spricht er nun doch selbst. Seine Aussage hatte er handschriftlich vorbereitet. An dem gestrigen Prozesstag vor dem Wuppertaler Landgericht ging es um Freitag, 17. März, und Samstag, 18. März 2017. Der angeklagte Springmann-Enkel berichtete von Kaffeetrinken, kurzen Treffen mit seiner Freundin, Beschäftigung mit seinem Hund, Tischtennis-Training, einem Tischtennis-Spiel am Samstag. Den Freitagabend verbrachte er mit Freunden in der Düsseldorfer Altstadt. Anlass für einen Streit mit seiner Freundin, den Samstagabend mit einer Bekannten, die er am Freitag kennengelernt hatte. Die Großeltern wurden am 20. März ermordet aufgefunden. rüth

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